|
Antrag
|
Akteneinsicht |
gestellt |
Finanzen
|
20241021 | 21.10.2024 |
Namens der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leverkusen, beantragen wir Akteneinsicht gem. Paragraf 55 Abs. 5 GO NRW.
Die Akteneinsicht wird von Frau Roswitha Arnold, stellvertretende Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leverkusen und Mitglied im Finanzausschuss, wahrgenommen. Die Akteneinsicht beinhaltet die Vorgänge zum zeitlichen Ablauf, den Informationen und Korrespondenzen, die in Zusammenhang mit den Gewerbesteuereinnahmen im Jahr 2024 stehen. Hierzu zählen Datum und das anschließende finanzielle Controlling gemeldeter Mindereinnahmen bzw. Rückzahlungen bei der Gewerbesteuer sowie die vorgenommene Etatisierung von Gewerbesteuereinnahmen für eine in Leverkusen lediglich in Planung befindliche Unternehmensansiedlung. Ferner umfasst der Antrag auf Akteneinsicht die verwaltungsinternen Informationen an den Oberbürgermeister und den Verwaltungsvorstand über die Entstehung und die weitere Entwicklung eines voraussichtlichen Haushaltsdefizits.
Die Namen der Steuerpflichtigen und Unternehmen sind mit Hinweis auf das Steuergeheimnis zu schwärzen bzw. auf andere Art unkenntlich zu machen.
|
Antrag
|
Änderungsantrag zu 2025/3195 „Feuerwachen Opladen und Steinbüchel“ |
gestellt |
Stadtentwicklung
|
20250127 | 27.01.2025 |
Wir beantragen, den nachfolgenden Änderungsantrag auf die Tagesordnung der entsprechenden Gremien zu setzen:
- Das Dezernat Planen und Bauen der Stadtverwaltung Leverkusen hat stets zum Standort einer neuen Feuerwache umfassende Informationen geliefert. Um einen vollständigen Überblick über die Voraussetzungen und Möglichkeiten einer Realisierung zu erhalten, wird das Dezernat gebeten, die Standorte „Auf den Heunen“ und „Europa- Allee“ bis zum nächsten Sitzungsturnus zu vergleichen und den entsprechenden Gremien zur Beratung vorzulegen.Unter dem Arbeitstitel
Erweitertes Interim Plus” soll geprüft werden, ob die bisher als Interimslösung gedachte Fläche an der Europa-Allee für die Feuerwache Nord als Dauerlösung gebaut werden könnte. Dies jedoch unter der Berücksichtigung, dass die Grundstücksflächen, die sich aktuell im Besitz der neue bahnstadt opladen GmbH befinden, in die Prüfung mit einbezogen werden (Erweiterung des Interims) sollen. Ferner soll geprüft werden, ob weitere Flächen für Schulungs- und Verwaltungsräume der Feuerwehr zur Verfügung stehen oder gebaut werden können (Erweiterung des Interims PLUS zusätzliche Flächen).
- Die Prüfung soll alle bis zum heutigen Stand bekannten, ermittelbaren und geschätzten Faktoren und Parameter aus baulicher sowie aus Sicht der Feuerwehr wie beispielsweise die Einsatzzeiten zur Erreichbarkeit der Stadtteile Rheindorf und Hitdorf, die erforderlichen und zwingend notwendigen Flächen, um die Feuerwehr zukunftsorientiert aufzustellen, usw. mit einbeziehen.
- Die Prüfung soll mit der Planung „Auf den Heunen” in einer Matrix mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen dargestellt werden.
- Das Dezernat für Finanzen und Digitalisierung der Stadtverwaltung Leverkusen wird unter gleichem Arbeitstitel (siehe oben) und ebenfalls bis zum nächsten Sitzungsturnus zur Beratung in den entsprechenden Gremien sowie unter Berücksichtigung der aktuellen sowie für die kommenden zehn Jahre prognostizierten Haushaltslage beauftragt,
- einen aktuellen und detaillierten Finanzierungsplan für die geplante Feuerwache Nord „Auf den Heunen“ inklusive Risikoanalyse vorzulegen.
- auf Basis der Planungen von 2a) sowie in enger Abstimmung mit dem Dezernat Bauen und Planen einen möglichen Finanzierungsplan für ein „erweitertes Interim Plus“ inklusive einer Risikoanalyse vorzulegen.
Begründung:
Wir brauchen dringend eine neue Feuerwache Nord. Der aktuelle Standort an der Kanalstraße ist nicht mehr haltbar. Politik, Verwaltung sowie allen Bürger*innen Leverkusens muss daran gelegen sein, dass die Feuerwehr ihre wichtige Arbeit bestmöglich erfüllen kann. Die schnelle Erreichbarkeit im Brandfall und für den Rettungsdienst ist dabei nur ein — wenngleich sehr wichtiger — Aspekt. Auch attraktive Arbeitsbedingungen, gute Ausbildungsmöglichkeiten, Werkstätten und Lager sind unabdingbar. Nur so bieten wir in Leverkusen eine langfristige Perspektive, gutes Personal für die Feuerwehr zu finden und es zu binden.
Die Verwaltung hat als Interimslösung eine Fläche an der Europa-Allee vorgeschlagen, und der Rat hat dieser im Dezember 2024 zugestimmt. Nach intensiven Gesprächen mit der Feuerwehr Leverkusen ist der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN klar, dass das Interim bei weitem nicht ausreicht. Diese Lösung bringt eine temporäre Verbesserung zum alten Standort der Feuerwehrwache an der Kanalstraße, genügt aber langfristig nicht, um die Feuerwehr Nord gemäß Brandschutzbedarfsplan bestmöglich aufzustellen, weshalb der Antrag der Bürgerliste (siehe Antragspunkt 1) abgelehnt wird.
Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beantragt deswegen die Prüfung einer erweiterten Interimsfläche sowie dezentraler Flächen (siehe Antragspunkt 2), um dort Gebäude zu nutzen oder zu errichten, in denen Schulungen abgehalten und die Verwaltung der Feuerwehr arbeiten kann — dort also all das stattfinden zu lassen, was nicht zwangsläufig am Hauptstandort passieren muss.
Der vorliegende Prüfantrag findet vor allem angesichts der Haushaltslage der Stadt Leverkusen statt, da nach wie vor die grundsätzliche Finanzierung einer neuen Feuerwache Nord – egal, wo sie errichtet werden sollte und wie sie ausgestattet wäre – nicht klar und transparent ist.
|
Anfrage
|
Aufarbeitung der Haushaltssperre |
Stellungnahme |
Finanzen
|
20241018 | 18.10.2024 |
Der Oberbürgermeister Uwe Richrath wird gebeten, folgende Fragen über z.d.A.: Rat zu beantworten:
- Wann wusste der Kämmerer, dass bei den Gewerbesteuern ein massiver Einbruch droht?
- Wann wurden der Oberbürgermeister und der Verwaltungsvorstand über die negative Entwicklung der Haushaltsdaten informiert?
- Welche Maßnahmen wurden eingeleitet, als aufgrund der Diskussion über die schwächelnde Wirtschaft im Herbst/Winter 2023 klar wurde, dass gerade in der chemischen Industrie die Einnahmen aus der Gewerbesteuer zu sinken drohten?
- Welche Maßnahmen wurden eingeleitet, als in der 17. KW (ab 22. April 2024) eine Gewerbesteuer-Rückzahlung in Höhe von über 46 Millionen Euro verbucht werden musste?
- Ist eine Risikoanalyse gemacht worden? Wenn ja, welche Schlüsse wurden daraus gezogen?
- In welcher Höhe war Anfang 2024 für die erste Jahreshälfte 2024 mit Gewerbesteuer-Rückzahlungen gerechnet worden?
- Wurde im Frühjahr 2024 berücksichtigt, dass es im Sommer zu einer weiteren Gewerbesteuer-Rückzahlung in zweistelliger Millionenhöhe kommen könnte?
- Was genau hat zu dem Defizit von 285 Millionen geführt? Waren das nur die Rückgänge bei den Einnahmen durch die Gewerbesteuer und die unerwartete Höhe der Rückzahlungen — oder gab es noch andere, maßgebliche Faktoren?
- Ist es richtig, dass bei der Prognose der Gewerbesteuer-Einnahmen die Einnahmen durch die wahrscheinliche Ansiedlung einer großen Firma einkalkuliert wurden? Wenn ja, in welcher Höhe? Welche konkrete Grundlage für die Annahme gab es, dass diese Firma sich tatsächlich ansiedeln würde? Inwiefern ist einkalkuliert worden, welche Bedeutung es für den laufenden Haushalt hätte, wenn diese Ansiedlung doch nicht oder erst in 2025 käme?
- Gibt es eine systematische verwaltungsinterne Aufgabenkritik als strategisches Instrument zur strukturellen Optimierung der Prozesse sowie zur Steigerung der Effizienz und der Transparenz? Wenn ja, welche Schlüsse zieht die Verwaltung daraus angesichts der Haushaltssituation?
|
Anfrage
|
Aufenthaltsbescheinigungen |
Stellungnahme |
Migration
|
20240919 | 19.09.2024 |
Der Oberbürgermeister Uwe Richrath wird gebeten, folgende Fragen über z.d.A.: Rat zu beantworten:
- Warum und auf welcher rechtlichen Grundlage erteilt die Ausländerbehörde der Stadt Leverkusen den Betroffenen die oben genannte und/oder andere „Bescheinigungen“?
- Wie viele wurden bis dato ausgestellt und wie lange sind die Personen durchschnittlich im Besitz dieser Bescheinigungen?
- Warum werden den Betroffenen keine Duldungen ausgestellt, mit denen beispielswese zumindest eine Arbeitsaufnahme bzw. ein perspektivisch verfestigter Aufenthalt möglich wäre?
- Wie wird der betroffene Personenkreis durch die Stadtverwaltung beraten?
Begründung:
Unserer Kenntnis nach mehren sich die Fälle von geflüchteten Personen, die eine „Bescheinigung über den vorübergehenden Aufenthalt ohne amtliches Aufenthaltsdokument“ von der Ausländerbehörde der Stadt Leverkusen erhalten. Offensichtlich hat auch Sekou Sidibe, über dessen Fall gerade verstärkt in der Lokalpresse berichtet wird, eine solche Bescheinigung erhalten. Allerdings ist eine solche Bescheinigung im Aufenthaltsgesetz nicht vorgesehen, weshalb unserer Kenntnis nach auch große Ausländerbehörden wie beispielsweise Köln oder Bonn nicht damit arbeiten.
|
Antrag
|
Aufenthaltstitel digital beantragen |
Antwort ausstehend |
Digitalisierung
|
20250707 | 07.07.2025 |
Die Verwaltung wird beauftragt, ein digitales Online-Portal zur Vorbereitung auf den persönlichen Termin zur Beantragung von Aufenthaltstiteln einzuführen, über das alle relevanten Unterlagen im Vorfeld digital eingereicht, notwendige Formulare digital ausgefüllt und sämtliche vorbereitenden Schritte online abgewickelt werden können.
Begründung:
Derzeit müssen Antragsteller:innen in Leverkusen alle erforderlichen Unterlagen zur Beantragung von Aufenthaltstiteln persönlich bei ihrem Termin vorlegen. Dies führt zu hohem Verwaltungsaufwand, längeren Wartezeiten sowie teilweise mehrfach notwendigen Vorsprachen, insbesondere wenn Unterlagen fehlen oder unvollständig sind.
Düsseldorf bietet ein digitales Portal an, das die digitale Einreichung sämtlicher Dokumente ermöglicht und Antragsteller:innen erlaubt, ihren persönlichen Termin online vorzubereiten. Dies reduziert erheblich die Wartezeiten vor Ort, erleichtert das Verfahren für Bürger:innen und ermöglicht der Verwaltung eine frühzeitige und effizientere Prüfung der Unterlagen.
|
Antrag
|
Beherbergungssteuer |
beschlossen |
Stadtentwicklung
|
20250707 | 07.07.2025 |
Die Zahl der Übernachtungen in Leverkusen ist seit der Pandemie deutlich gestiegen. Bei großen Events und Messen in Köln oder Düsseldorf zieht es mehr und mehr Gäste in unsere Stadt.
Laut Statistischem Landesamt NRW wurden 2023 über 200.000 Übernachtungsgäste registriert; im Durchschnitt blieben sie knapp zwei Nächte in unserer Stadt (Gesamtzahlen für 2024 liegen noch nicht vor). Die Einführung einer Beherbergungssteuer würde eine zusätzliche Einnahmequelle für Leverkusen darstellen, ohne die Bürger*innen über allgemeine Steuern oder Gebühren zusätzlich zu belasten
In vielen Städten in Deutschland wird bereits erfolgreich eine Beherbergungssteuer erhoben, zum Beispiel in Köln, Bonn und Düsseldorf. Bergisch Gladbach plant die Einführung ab 2026.
Die Bearbeitung der Steuer würde relativ geringe administrative Aufwendungen erfordern. Die Steuer wird durch die Beherbergungsbetriebe (Hotelbesitzer*innen, Vermieter*innen von Ferienwohnungen etc.) erhoben und direkt an die Stadt abgeführt.
Der Oberbürgermeister Uwe Richrath wird daher gebeten, folgende Fragen über z.d.A.: Rat zu beantworten:
- Leverkusen erhebt ab 2026 eine Beherbergungssteuer auf Übernachtungen in Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen sowie ähnlichen Einrichtungen.
- Die Verwaltung berechnet die zu erwartenden Einnahmen und legt dem Rat rechtzeitig Vorschläge für die Höhe der Steuer zur Abstimmung vor.
- Für die Steuer wird ein bestimmter Prozentsatz auf den Nettoübernachtungspreis erhoben, und zwar unabhängig vom Grund des Aufenthalts. Bestimmte Übernachtungsgäste, wie z.B. Minderjährige, Schulgruppen oder Menschen mit Behinderung können von der Zahlung ausgenommen werden. Die Verwaltung macht dafür Vorschläge.
|
Antrag
|
Beteiligungsbericht |
erledigt |
Wirtschaft
|
20250407 | 07.04.2025 |
Die Verwaltung wird beauftragt, ab sofort einen jährlichen Beteiligungsbericht zu erstellen.
Begründung:
In § 117 GO NRW heißt es: „Gemeinden müssen jährlich einen Beteiligungsbericht erstellen, wenn sie unmittelbar oder mittelbar an privatrechtlichen Unternehmen beteiligt sind.“ Ein Beteiligungsbericht gibt darüber Auskunft, welche Anteile die Kommune an Unternehmen hat und wie diese Beteiligungen zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben beitragen. Er enthält außerdem Details zur Zusammensetzung der Geschäftsführung und Aufsichtsräte der beteiligten Unternehmen und zu den Vergütungen der Geschäftsführer*innen. Vor allem aber informiert er über die über die finanzielle Situation der Unternehmen, einschließlich der Gewinne, Verluste und Schulden. Der jährliche Bericht soll sicherstellen, dass die Bürger*innen sowie die kommunalen Gremien über die wirtschaftlichen Aktivitäten der Kommune informiert sind. Er dient als Instrument zur Überwachung der wirtschaftlichen Entwicklung der kommunalen Unternehmen und zur Sicherstellung, dass diese im Einklang mit den kommunalen Zielen handeln. Der letzte Leverkusener Beteiligungsbericht 2018 erstellt worden. Wir möchten, dass die Verwaltung ihrer Pflichtaufgabe nachkommt.
|
Antrag
|
Bunkerareal Bahnhofstraße |
beschlossen |
Bezirke
|
20240130 | 30.01.2024 |
Die Verwaltung wird gebeten, zur weiteren Konkretisierung einer Bebauung des Bunkerareals auf der Bahnhofstr.
- eine statische Untersuchung des Areals zu beauftragen und
- zu prüfen, mit Blick auf die privaten Garagen im hinteren Teil, unter welchen Voraussetzungen überhaupt eine Wohnbebauung möglich ist.
Mit Vorlage 2023/2638 legt die Verwaltung der Bezirksvertretung II die Ergebnisse der beauftragten Entwicklungsstudie für das Bunkerareal auf der Bahnhofstr. in Leverkusen- Opladen zur Kenntnis vor. Das darin enthaltene Ergebnis, dass eine Entwicklung im Bestand durchaus möglich sei sowie die dargestellten Bauköperzeichnungen wurden sehr positiv von den Antragstellern wahrgenommen. An verschiedenen Stellen der Studie wird einschränkend darauf hingewiesen, dass die Studie vorbehaltlich einer statischen Prüfung erstellt wurde.
Um nunmehr – auf dieser Studie aufbauend – in dieser Entwicklungsrichtung weiter voranzukommen ist es zwingend notwendig, das Areal statisch prüfen zu lassen. In diesem Kontext sollte auch der Frage nachgegangen werden, ob überhaupt eine Wohnbebauung möglich ist, da sich im hinteren Bereich des Areals private Garagen befinden. Dazu finden sich keine Aussagen in der Studie.
Die Ergebnisse sind der Bezirksvertretung II zur weiteren Beratung vorzulegen.
|
Antrag
|
Bürgerdialog zum HSK |
Antwort ausstehend |
Finanzen
|
20251126 | 26.11.2025 |
Der Oberbürgermeister Stefan Hebbel wird gebeten, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der zuständigen Gremien zu setzen:
Die Verwaltungsspitze informiert so bald wie möglich die Leverkusener Bürger:innen im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung über die Herausforderungen der Haushaltslage und die möglichen Auswirkungen auf die Stadt.
Begründung:
Die schlechten Nachrichten zum Thema Haushalt reißen nicht ab. Viele Leverkusener:innen fragen sich, was nur in ihrer Stadt los ist. In den vergangenen anderthalb Jahren, also seit Erlass der Haushaltssperre, hat es nie eine Gelegenheit gegeben, bei der die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung Fragen stellen konnten zur Haushaltslage der Stadt.
Im Sinne einer transparenten und bürgernahen Verwaltung fordern wir, dass die Verwaltungsspitze mit den Bürger:innen in den Dialog tritt — erst recht angesichts der aktuellen Informationen zu einem voraussichtlich neu aufzustellenden Haushaltssicherungskonzept über zehn statt fünfzehn Jahre.
|
Antrag
|
Demokratie stärken: Bürgerbeteiligung und Stadtpolitik sichtbar machen |
erledigt |
Stadtentwicklung
|
20241007 | 07.10.2024 |
Auf der neuen Website werden an prominenter Stelle auf der Startseite
1. Beteiligungsmöglichkeiten für alle Leverkusener*innen und
2. die Leverkusener Stadtpolitik hervorgehoben und bedienungsfreundlich verlinkt. Außerdem wird das System der Kommunalpolitik in wenigen Sätzen erklärt und auf das Ratsinformationssystem verlinkt.
Begründung:
Demokratie lebt vom Mitmachen. Viele Menschen wissen nicht, wie Kommunalpolitik funktioniert und welche Beteiligungsmöglichkeiten es in unserer Stadt gibt. Die Website der Stadt soll deswegen auch dazu genutzt werden, für das bürgerschaftliche und kommunalpolitische Engagement zu werben und zum Mitmachen zu motivieren. Nutzer*innen der Website sollen mit möglichst mit einem Klick einen Überblick über aktuelle Beteiligungsformate erhalten. Sie sollen erfahren, wer die Kommunalpolitik im Rat der Stadt gestaltet und wie man sich selbst einbringen kann.
|
Antrag
|
Digitale Beantragung und Ausstellung von Fischereischeinen |
Antwort ausstehend |
Digitalisierung
|
20250707 | 07.07.2025 |
Der Oberbürgermeister Uwe Richrath wird gebeten, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der zuständigen Gremien zu setzen:
- Die Stadtverwaltung Leverkusen wird beauftragt, die Möglichkeit zur vollständig digitalen Beantragung und Ausstellung von Fischereischeinen (einschließlich Jugend- und Sonderfischereischeinen) einzuführen. Dabei sollen Bürger:innen künftig in der Lage sein, Fischereischeine online zu beantragen, digital zu bezahlen und anschließend per Post zugestellt zu bekommen.
Begründung:
In Leverkusen erfolgt die Ausstellung und Verlängerung von Fischereischeinen aktuell nur nach persönlicher Vorsprache bei der zuständigen Jagd- und Fischereibehörde und ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung. Dies ist für Bürger:innen zeitaufwändig, nicht flexibel und verursacht unnötigen Verwaltungsaufwand. Andere Kommunen haben die Beantragung von Fischereischeinen bereits erfolgreich digitalisiert: In Neuss können Bürger:innen den Schein vollständig online beantragen und bezahlen. Auch in Bonn wird ein vergleichbar digital unterstütztes und einfaches Verfahren praktiziert.
|
Anfrage
|
Eine Chance für alle! |
gestellt |
Bürgerrechte
|
20230908 | 08.09.2023 |
In Leverkusen leben viele sogenannte geduldete Menschen. Sie können aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht in ihre Heimatländer zurückgeführt werden. Sie haben aber auch hier kaum eine Perspektive, weil ihnen beispielsweise die Aufnahme einer Beschäftigung untersagt wird. Für die Betroffenen eine oft jahrelange Hängepartie – für Leverkusen zusätzliche Kosten, weil diese Menschen beispielsweise kaum einen Zugang zum Wohnungsmarkt haben.
Vor über neun Monaten, am 31.12.2023, trat das bundesweite Chancenaufenthaltsrecht in Kraft. Dies ermöglicht geduldeten Menschen eine Aufenthaltserlaubnis zu erlangen, mit der sie auch arbeiten können. Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN möchte mit einer Anfrage an die Verwaltung nicht nur die genaue Anzahl der aktuell in Leverkusen geduldeten Menschen erfahren, sondern auch, wie viele dieser potenziell Anspruch auf einen Chancenaufenthalt hätten, wie viele Anträge gestellt und wie viele bis dato positiv bearbeitet wurden. David Dettinger, Ratsherr und Mitglied im Integrationsrat: „Jeder Mensch verdient eine Chance. Und gerade junge Menschen haben das Potenzial, sie auch bestmöglich zu nutzen.“ Dem kann Bürgermeisterin Zöhre Demirci nur zustimmen: „Aus meiner eigenen Erfahrung als Geflüchtete weiß ich, wie wichtig der Zugang zu Sprache, Bildung und Arbeit ist.“
Genau wie in anderen Städten gibt es auch in Leverkusen einen Fachkräftemangel. Das Chancenaufenthaltsrecht kann diesen zwar nicht kompensieren, aber ihn zumindest abmildern. Fraktionsvorsitzende Claudia Wiese resümiert: „Eine win-win Situation für alle. Daher ist unsere Erwartung, dass wir in Leverkusen die gesetzlichen Möglichkeiten auch entsprechend nutzen und den Menschen eine Chance geben: ganz persönlich, aber auch im Sinne unserer Stadt.“
|
Antrag
|
Einführung der digitalen Anmeldung der Hundesteuer und einer digitalen Hundesteuermarke (QR-Code) |
Antwort ausstehend |
Digitalisierung
|
20250707 | 07.07.2025 |
Der Oberbürgermeister Uwe Richrath wird gebeten, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der zuständigen Gremien zu setzen:
- Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die Anmeldung und Verwaltung der Hundesteuer vollständig digital über ein Online-Portal zu ermöglichen.
- Darüber hinaus wird die Verwaltung beauftragt, die Einführung einer digitalen Hundesteuermarke in Form eines QR-Codes zu prüfen, welche die bisherige Metallmarke ersetzen soll.
Begründung:
Derzeit erfolgt die Anmeldung und Verwaltung der Hundesteuer in Leverkusen papiergebunden, was vermeidbaren Verwaltungsaufwand verursacht. Köln oder Bielefeld ermöglichen bereits eine vollständige digitale Anmeldung der Hundesteuer über Online-Portale, wodurch Bürger:innen und Verwaltung entlastet werden und die Bearbeitungszeit verkürzt wird. Gelsenkirchen ersetzt zudem ab 2025 die traditionelle Metallmarke durch eine digitale, die als QR-Code verfügbar gemacht wird. Die digitale Marke bietet erhebliche Vorteile: Bürger:innen können die Marke bequem auf ihrem Smartphone oder in Papierform mitführen, und der Ordnungsdienst kann notwendige Kontrollen schneller und effizienter durchführen.
|
Antrag
|
Einführung der internetbasierten Fahrzeugzulassung (i-Kfz) |
Antwort ausstehend |
Digitalisierung
|
20250707 | 07.07.2025 |
Der Oberbürgermeister Uwe Richrath wird gebeten, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der zuständigen Gremien zu setzen:
- Die Stadtverwaltung Leverkusen wird beauftragt, die internetbasierte Fahrzeugzulassung (i-Kfz) vollständig zu implementieren. Dies umfasst insbesondere die Umsetzung der i-Kfz Stufe 4, sodass Bürger:innen Kfz-An-, Um- und Abmeldungen vollständig online durchführen können, ohne persönlich bei der Zulassungsstelle erscheinen zu müssen.
- Die Verwaltung stellt sicher, dass die erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen zur vollständigen digitalen Abwicklung getroffen werden. Dazu gehören:
- Einrichtung eines i-Kfz-Portals durch die Stadtverwaltung Leverkusen oder in Kooperation mit bestehenden landesweiten Plattformen.
- Bereitstellung einer Online-Identifikationsmöglichkeit mittels eID (elektronischer Personalausweis) oder BundID.
- Ermöglichung der digitalen Beantragung von Kfz-Zulassungsvorgängen einschließlich einer digitalen Zahlungsoption.
- Automatische Ausstellung und elektronische Bereitstellung eines vorläufigen Zulassungsnachweises als PDF zur sofortigen Inbetriebnahme des Fahrzeugs.
- Anbindung an bestehende Systeme zur digitalen Kfz-Steuer- und Versicherungsprüfung.
Begründung:
Die internetbasierte Fahrzeugzulassung (i-Kfz) ermöglicht es Bürger:innen, verschiedene Zulassungsvorgänge online durchzuführen, ohne persönlich bei der Zulassungsstelle erscheinen zu müssen. Mit der Einführung von i-Kfz Stufe 4 am 1. September 2023 wurde das Verfahren weiter automatisiert und erweitert.
Derzeit müssen Bürger:innen Dokumente per Post einreichen und persönlich abholen, was lange Bearbeitungszeiten, Terminstaus und hohen Verwaltungsaufwand verursacht. Eine digitale Abwicklung würde Bürger:innen wie Mitarbeitende entlasten, Kapazitäten in der Zulassungsstelle freisetzen und Verwaltungsprozesse effizienter gestalten. Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen profitieren von vereinfachten Prozessen und geringeren Behördengängen. Zudem lassen sich durch den reduzierten Papieraufwand Kosten senken.
Dass eine solche Digitalisierung erfolgreich umgesetzt werden kann, zeigen bereits zahlreiche Beispiele aus Nordrhein-Westfalen: So bietet beispielsweise die Stadt Köln ein vollständig digitalisiertes i-Kfz-Portal an, über das Zulassungen unkompliziert online abgewickelt werden können. Auch der Kreis Euskirchen ermöglicht seinen Bürger:innen sowie Unternehmen die Nutzung einer Online-Zulassungsplattform.
|
Antrag
|
Einführung digitaler Bauanträge |
Antwort ausstehend |
Digitalisierung
|
20250707 | 07.07.2025 |
Der Oberbürgermeister Uwe Richrath wird gebeten, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der zuständigen Gremien zu setzen:
- Die Verwaltung wird beauftragt, die digitale Einreichung und Bearbeitung von Bauanträgen einzuführen. Hierzu soll insbesondere die Nutzung des Bauportals NRW und der damit verbundenen digitalen Prozesse geprüft und umgesetzt werden.
- Darüber hinaus wird die Verwaltung beauftragt, die Einführung innovativer digitaler Technologien wie der automatisierten Prüfung von 3D-Bauwerksmodellen (Building Information Modeling – BIM) zu prüfen, um Baugenehmigungsprozesse weiter zu optimieren.
Begründung:
In Leverkusen werden Bauanträge derzeit ausschließlich in Papierform angenommen und bearbeitet. Antragssteller:innen müssen ihre Unterlagen persönlich oder postalisch einreichen.
Dabei setzen andere Kommunen bereits auf vollständig digitalisierte Prozesse: Städte wie Köln, Neuss und Münster setzen umfassende digitale Lösungen über das zentrale Bauportal NRW an. Köln ermöglicht seit Januar 2025 nahezu alle relevanten Antragsarten digital. Münster bewertet die Einführung digitaler Bauanträge ebenfalls positiv und verzeichnet deutliche Verbesserungen in Bearbeitungsdauer und Effizienz.
Darüber hinaus zeigt ein innovatives Projekt aus Bochum, wie durch den Einsatz digitaler Technologien zur automatisierten Vorprüfung von 3D-Bauwerksmodellen (BIM-Technologie) Genehmigungsprozesse beschleunigt werden können. Hierbei werden Bauvorhaben bereits vor der Antragstellung automatisiert und auf Einhaltung bauordnungsrechtlicher Vorschriften geprüft, was erhebliche Effizienzsteigerungen ermöglicht. Diese Methode reduziert Korrekturschleifen und sorgt für eine deutlich schnellere und weniger komplexe Abwicklung der Genehmigungsverfahren.
|
Antrag
|
Einführung: Entschärfung von Gefahren auf Radwegen |
beschlossen |
Mobilität
|
20250911 | 11.09.2025 |
Der Oberbürgermeister Uwe Richrath wird gebeten, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der zuständigen Gremien zu setzen:
Uneinsehbare Kurven in Radwegen mit zugelassenem Gegenverkehr werden durch Markierungen auf den Radwegen entschärft.
Begründung:
Auf einem Teil der Radwege ist die Nutzung in beiden Richtungen erlaubt. Dieses ist bei geradem Verlauf und in einsehbaren Kurven unproblematisch.
In nicht einsehbaren Kurven führt dies allerdings zu Gefahrensituation. Viele Radfahrende vergessen, dass der jeweilige Radweg für Gegenverkehr zugelassen ist – ihnen also Radfahrende auch entgegenkommen könnten. Sie fahren daher teilweise nicht rechts, sondern mittig oder sogar im linken Bereich des Radwegs.
Verschärft wird das Problem durch das höhere Tempo, das durch E-Bike Nutzung erlaubt wird. Eine Möglichkeit hier präventiv vorzugehen, wäre, die Fahrstreifen, durch einen Strich zu trennen und durch einen Pfeil die Richtung vorzugeben. Dies müsste natürlich jeweils kurz vor der Kurve beginnen.
|
Antrag
|
Einführung: Online-Portal Pflegewohngeld |
Antwort ausstehend |
Digitalisierung
|
20250707 | 07.07.2025 |
Der Oberbürgermeister Uwe Richrath wird gebeten, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der zuständigen Gremien zu setzen:
Die Stadtverwaltung Leverkusen wird beauftragt, ein digitales Online-Portal zur Beantragung von Pflegewohngeld einzuführen. Dieses Portal soll mindestens folgende Funktionen umfassen:
- Die vollständige digitale Erfassung aller für den Antrag relevanten Daten.
- Die Möglichkeit zum sicheren Upload von erforderlichen Nachweisen (z.B. Betreuungsurkunden, Einkommensnachweise).
- Eine digitale Signaturmöglichkeit zur rechtssicheren Antragstellung.
- Die automatisierte Datenübernahme in die relevanten Verwaltungssysteme zur Vermeidung von Medienbrüchen und Doppelerfassungen.
- Eine Funktion zur Statusverfolgung des Antrags für die Antragstellenden.
Begründung:
In Leverkusen werden Bauanträge derzeit ausschließlich in Papierform angenommen und bearbeitet. Antragssteller:innen müssen ihre Unterlagen persönlich oder postalisch einreichen.
Dabei setzen andere Kommunen bereits auf vollständig digitalisierte Prozesse: Städte wie Köln, Neuss und Münster setzen umfassende digitale Lösungen über das zentrale Bauportal NRW an. Köln ermöglicht seit Januar 2025 nahezu alle relevanten Antragsarten digital. Münster bewertet die Einführung digitaler Bauanträge ebenfalls positiv und verzeichnet deutliche Verbesserungen in Bearbeitungsdauer und Effizienz.
Darüber hinaus zeigt ein innovatives Projekt aus Bochum, wie durch den Einsatz digitaler Technologien zur automatisierten Vorprüfung von 3D-Bauwerksmodellen (BIM-Technologie) Genehmigungsprozesse beschleunigt werden können. Hierbei werden Bauvorhaben bereits vor der Antragstellung automatisiert und auf Einhaltung bauordnungsrechtlicher Vorschriften geprüft, was erhebliche Effizienzsteigerungen ermöglicht. Diese Methode reduziert Korrekturschleifen und sorgt für eine deutlich schnellere und weniger komplexe Abwicklung der Genehmigungsverfahren.
|
Antrag
|
Einführung: Vollständiger digitaler Führerscheinantrag |
Antwort ausstehend |
Digitalisierung
|
20250707 | 07.07.2025 |
Der Oberbürgermeister Uwe Richrath wird gebeten, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der zuständigen Gremien zu setzen:
- Die Stadtverwaltung Leverkusen wird beauftragt, den digitalen Führerscheinantrag vollständig zu implementieren. Das umfasst die Antragsstrecken zu der „Fahrerlaubnis Erteilung“, „Fahrerlaubnis Erweiterung“ sowie „Führerschein Ausstellung/Umstellung einer Erlaubnis alten Rechts (Pflichtumtausch)“.
- Die Verwaltung stellt sicher, dass die erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen zur vollständigen digitalen Abwicklung getroffen werden. Dazu gehören insbesondere:
-
- Einrichtung eines Portals durch die Stadtverwaltung Leverkusen oder in Kooperation mit bestehenden landesweiten Plattformen (z.B. d-NRW AöR).
- Bereitstellung einer Online-Identifikationsmöglichkeit mittels eID (elektronischer Personalausweis) oder BundID.
- Ermöglichung der digitalen Beantragung einschließlich einer digitalen Zahlungsoption.
Begründung:
Der Führerscheinantrag gehört zu den am häufigsten nachgefragten Verwaltungsleistungen in Deutschland. Die Digitalisierung dieses Prozesses bietet erhebliche Vorteile für Bürger:innen und Verwaltung.
Der digitale Führerscheinantrag ermöglicht Bürger:innen die Erteilung oder Erweiterung einer Fahrerlaubnis sowie den Pflichtumtausch alter Führerscheine vollständig online zu beantragen, ohne persönlich bei der Fahrerlaubnisbehörde erscheinen zu müssen. Mittels Online- Ausweisfunktion (eID) oder BundID können sich Antragstellende sicher identifizieren und notwendige Dokumente wie Lichtbild und Unterschrift digital hochladen, deren Verwendbarkeit teils automatisiert geprüft werden kann.
Andere Kommunen in Nordrhein-Westfalen nutzen diese Möglichkeiten bereits erfolgreich: Die Stadt Köln bietet beispielsweise den Online-Antrag für den Führerschein-Pflichtumtausch und die Ersterteilung an. Auch der Rhein-Sieg-Kreis ermöglicht die digitale Beantragung der Ersterteilung und arbeitet bei anderen Antragsarten teilweise digital mit Fahrschulen zusammen.
Die direkte digitale Übermittlung der Antragsdaten an die zuständige Behörde beschleunigt die Bearbeitung und reduziert den Verwaltungsaufwand erheblich. Dies schont Ressourcen sowohl bei Bürger:innen als auch bei den Mitarbeitenden der Verwaltung, setzt Kapazitäten frei und gestaltet die Prozesse effizienter.
|
Antrag
|
Einmaliger finanzieller Zuschuss für Angebote der Kinder- und Jugend (sozial) Arbeit in freier Trägerschaft |
beschlossen |
Kinder und Jugendliche
|
20240219 | 19.02.2024 |
- Zur Absicherung der Angebote der freien Träger im Bereich der Kinder- und Jugend(sozial)Arbeit, die von der Stadt Leverkusen gefördert werden, wird die Gesamtsumme der finanziellen Förderung durch die Stadt Leverkusen für das Haushaltsjahr 2024 einmalig um 50.000 Euro erhöht und gemäß der bisherigen Verteilung prozentual auf die Träger aufgeteilt.
- Eine abschließende Regelung zur Dynamisierung der kommunalen Förderung von freien Trägern der Jugendhilfe, erfolgt im Zuge der Aufstellung des nächsten Kinder- und Jugendförderplans.
Die freien Träger in Leverkusen leisten einen enormen Beitrag zur Kinder- und Jugendhilfe in unserer Stadt. Wir wollen sie finanziell unterstützen, damit kein Angebot aus finanziellen Gründen wegfallen muss. Personalkosten sind durch tarifliche Steigerungen von rund 11%, die sonstigen Kosten durch hohe Inflation und Energiekrise in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Die aktuell vereinbarte Steigerung der Zuschüsse von jährlich 3 % zur Deckung dieser Kosten reicht nicht aus. Die einmalige Erhöhung des Budgets soll zumindest einen Beitrag zur Kostendeckung für 2024 leisten und für die folgenden Jahre neu geregelt werden.
|
Antrag
|
Elektronische Wohnsitzanmeldung in Leverkusen einführen |
erledigt |
Digitalisierung
|
20250123 | 23.01.2025 |
Wir beantragen, den nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der entsprechenden Gremien zu setzen:
Die Stadt Leverkusen ermöglicht zum nächstmöglichen Zeitpunkt die digitale An- oder Um- meldung von Wohnsitzen. Die verpflichtende persönliche Vorsprache bei der Meldebehörde entfällt, wird aber auf Wunsch weiter aufrecht erhalten. Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt über das Modellprojekt der Freien- und Hansestadt Hamburg im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG).
Begründung:
Die An- und Ummeldung von Wohnsitzen gehört zu den am stärksten nachgefragten Dienstleistungen einer Meldebehörde. Dementsprechend begehrt sind die verfügbaren Termine. Durch das Hamburger Modell, an dem in Nordrhein-Westfalen Ende 2024 zahlreiche Kommunen teilnehmen, kann die Dienstleistung digital zur Verfügung gestellt werden. Bürger*innen müssen keinen Termin mehr buchen und entlasten somit die Mitarbeitenden der Meldebehörde der Stadt Leverkusen. Siehe auch www.wohnsitzanmeldung.gov.de .
|
Anfrage
|
EU-Fördermittel |
Stellungnahme |
Finanzen
|
20241202 | 02.12.2024 |
Wir legen großen Wert auf eine transparente und zielgerichtete Nutzung von Fördermitteln. Angesichts der Herausforderungen, die unsere Stadt in den kommenden Jahren bewältigen muss – von der Digitalisierung über den Klimaschutz bis hin zur Sozialpolitik – ist es entscheidend, dass wir alle zur Verfügung stehenden Mittel effizient und nachhaltig einsetzen. Daher ist es wichtig, zu erfahren, wie viel Fördermittel Leverkusen aktuell aus EU-Programmen erhält und welche Schritte unternommen werden könnten, um zukünftig davon zu profitieren.
Der Oberbürgermeister Uwe Richrath wird daher gebeten, folgende Fragen über z.d.A.: Rat zu beantworten:
- Wie viel Fördermittel bekommt Leverkusen aktuell aus EU-Mitteln?
- Um welche Förderprogramme für die nächsten fünf Jahre hat sich Leverkusen beworben, und auf welche Höhe belaufen sich diese bei positiven Bescheiden?
- Gibt es in der Verwaltung jemanden, der*die sich ausschließlich um EU-Fördermittel bemüht?
- Falls nicht: Ist geplant, jemanden damit zu beauftragen?
- Welche Voraussetzungen könnten darüber hinaus geschaffen werden, um mehr EU-Fördermittel zu erhalten?
|
Antrag
|
Fahrradschutzstreifen |
beschlossen |
Mobilität
|
20250915 | 15.09.2025 |
Der Oberbürgermeister Uwe Richrath wird gebeten, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden Bezirksvertretung zu setzen:
Die Verwaltung prüft, wo in Leverkusen Fahrradschutzstreifen außerhalb der geschlossenen Ortschaften eingerichtet werden können, wenn dort keine bauliche Abtrennung möglich ist.
Begründung:
Im Januar 2024 hat das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes per Erlass die Markierung von Fahrradschutzstreifen außerhalb von geschlossenen Ortschaften in Nordrhein-Westfalen ermöglicht. Die Stadt Leverkusen ist auch Straßenverkehrsbehörde und damit zuständig für die Anordnung, innerorts wie außerorts.
Mit der neuen Regelung wurde eine Möglichkeit geschaffen, um Verkehrsraum zumindest für einen Teil der Radfahrenden sicherer zu machen. Dem Kraftverkehr wird der Fahrradverkehr in das Gedächtnis gerufen und klar signalisiert: Hier können Radfahrende fahren und sie dürfen es auch. Die Schutzstreifen sind mit einer gestrichelten Linie und Fahrrad-Piktogrammen versehen.
Weitaus sicherer sind allerdings bauliche Abtrennungen. Denn nur damit ist sichergestellt, dass Autofahrende in ihrer eigenen Spur bleiben und auch nicht auf Fahrradschutzstreifen parken. Wo bauliche Abtrennungen möglich sind, sollten sie eingerichtet werden. Zu überprüfen, an welchen Stellen außerorts zumindest Schutzstreifen für Radfahrende auf der Fahrbahn markiert werden können, wäre ein erster Schritt. Langfristig sollten die Fahrspuren für Radfahrende aber inner- wie außerorts möglichst baulich von den Fahrspuren für KFZ getrennt werden.
|
Anfrage
|
Fragen zu barrierefreiem und barrierearmen Wohnen |
gestellt |
Sozialpolitik
|
20251201 | 01.12.2025 |
Der Oberbürgermeister Stefan Hebbel wird gebeten, folgende Fragen über z.d.A.: Rat zu beantworten:
1. Wie viele barrierefreie und barrierearme Wohnungen gibt es aktuell in Leverkusen?
2. Wie hoch ist Anteil barrierefrei bzw. barrierearmen Wohnungen in Leverkusen im Vergleich zur Gesamtzahl der Wohnungen?
3. Wie viele solcher Wohnungen bieten WGL und GBO an?
4. Wie hoch ist der Bedarf an barrierefreien und barrierearmen Wohnungen momentan?
5. Wie wird der Bedarf an barrierefreien und barrierearmen Wohnungen für die kommenden zehn Jahre eingeschätzt?
6. Welche Pläne oder bereits bestehende Projekte gibt es, um in den nächsten Jahren in Leverkusen mehr barrierefreien oder barrierearmen Wohnraum zu schaffen?
7. Welche Möglichkeiten sieht die Stadtverwaltung, die Situation zu verbessern?
|
Antrag
|
Freizeitgestaltung für Jugendliche sichern: Festlegung einer Örtlichkeit für die Skaterbahn |
beschlossen |
Kinder und Jugendliche
|
20240411 | 11.04.2024 |
Die Verwaltung wird beauftragt, mit den Planungen für eine Skaterbahn unter Beteiligung der Zielgruppe auf dem ehemaligen Sportplatzgelände im Stadtpark in Wiesdorf oder eines aus Sicht der Verwaltung alternativen und/oder geeigneteren Standort zu beginnen und ein erstes Ergebnis bis Ende des Jahres vorzulegen.
Leverkusen ist eine Stadt der Generationen. Daher bedarf es vieler verschiedener Angebote, die auch jungen Menschen für ihre Freizeitgestaltung zur Verfügung stehen. Die Skateranlage unter der Stelzenautobahn wird von vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen genutzt, um dort gemeinsam Zeit zu verbringen. Neben dem sportlichen Aspekt ist sie auch ein Ort des sozialen Austauschs. Hier begegnen sich insbesondere junge Menschen, um Freundschaften zu schließen, Zeit zu verbringen und ihr Hobby zu teilen. Daher ist es wichtig, diesen Ort für junge Menschen zu erhalten.
Aufgrund der Planungen zum Autobahnumbau bedarf es eines neuen Ortes für die Skateranlage. Um das zukünftige Bestehen der Skateranlage sicherzustellen, sollte die Verwaltung daher jetzt einen zukünftigen Ort suchen. Dabei muss dieser Ort zentral und gut erreichbar sein, um Jugendliche weiterhin im Herzen der Stadt zusammenbringen zu können.
|
Antrag
|
Gegen Terror und Antisemitismus |
beschlossen |
Menschenrechte
|
20231023 | 23.10.2023 |
- Der Rat der Stadt Leverkusen verurteilt den Angriff der palästinensischen Terrororganisation Hamas auf den israelischen Staat und das jüdische Volk.
- Der Rat der Stadt Leverkusen zeigt sich erschüttert, dass die israelische Flagge vor dem Rathaus wiederholt entwendet wurde. Er unterstützt den Oberbürgermeister nachdrücklich in seinem Vorhaben, die israelische Flagge als Zeichen der Solidarität vor dem Rathaus zu hissen. Zudem bittet der Rat die Verwaltung zu prüfen, ob der Rathausvorplatz mit Videokameras überwacht werden kann, um etwaige Taten zu verhindern oder jedenfalls besser verfolgen zu können.
- Der Rat der Stadt Leverkusen fordert die Verwaltung auf, in Zusammenarbeit mit den örtlichen Schulen, der VHS und ausgewählten Vereinen einen Aktionstag gegen Antisemitismus zu initiieren, der sich mit Antisemitismus in der Vergangenheit und Gegenwart beschäftigt. Ziel des Aktionstages ist es, die Schülerinnen und Schüler, Bürgerinnen und Bürger über die Fakten zu informieren sowie für den Kampf gegen Antisemitismus in der Gesellschaft zu sensibilisieren.
Mehr als 1300 Menschen hat die palästinensische Terrororganisation Hamas am Morgen des 7. Oktober mit ihrem barbarischen Angriff auf Israel ermordet; dutzende Kinder, Frauen und Männer hat sie in den Gazastreifen als Geiseln verschleppt. Ebenso erschüttert sind wir von zahlreichen antisemitischen Demonstrationen in Deutschland und dem Entwenden der israelischen Flagge vor öffentlichen Gebäuden – wie auch wiederholt vor dem Leverkusener Rathaus. Wir wollen nicht nur ein gebotenes Zeichen der Solidarität setzen, sondern auch erste konkrete Schritte unternehmen, um Antisemitismus in unserer Gesellschaft entgegenzuwirken. Ein Aktionstag, gemeinsam mit den örtlichen Schulen, der VHS und z.B. in Zusammenarbeit mit dem Leverkusener Verein „Jüdisches Zentrum für Religion und Kultur Davidstern“, dem Anne Frank Zentrum oder der Amadeu Antonio Stiftung, soll sich an Schülerinnen und Schüler und die Stadtgesellschaft richten, indem informiert und sensibilisiert wird. Weitere Schritte müssen folgen, damit wir unserer historischen Verantwortung auch in Leverkusen gerecht werden: Nie wieder!
|
Antrag
|
Gründach- und Entsiegelungskataster |
beschlossen |
Stadtentwicklung
|
20230119 | 19.01.2023 |
Mehr Grün für Leverkusen! Wir fordern ein Gründach- und Entsiegelungskataster
Unsere Ziele sind: Flächen entsiegeln, Dachbegrünung ermöglichen und Förderprogramme nutzen. Für Klimaschutz und Artenvielfalt. Und zum Schutz vor Hochwasser und Hitze. Wir fordern daher einen Überblick im Internet mit Karten und Infos: Wo können Dächer begrünt und Flächen entsiegelt werden?
Hierzu haben wir einen Antrag gestellt, der am 19. Januar 2023 im Umweltausschuss beraten wird.
Wir fordern:
- Die Verwaltung erstellt ein Gründach- und Entsiegelungskataster.
- Das Kataster wird als webbasierte, interaktive Anwendung auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht.
Ein solches Kataster könnte ins Geoportal der Stadt integriert werden – auch das soll geprüft werden.
Hier gibt es gute Beispiele:
Darmstadt: Kataster der Stadt Damstadt
Hanau: Kataster der Stadt Hanau
|
Antrag
|
GRÜNE fordern Personalbericht |
beschlossen |
Stadtentwicklung
|
20220404 | 04.04.2022 |
Gute Verwaltung lebt von guter Personalentwicklung. Die Stadt Leverkusen benötigt einen Paradigmenwechsel, meint Ratsfrau Claudia Wiese: „Anstatt darauf zu achten, wo Stellen eingespart werden können, muss der Fokus in Zukunft stärker darauf liegen, wie die Stadt gute Leute gewinnen, entwickeln und halten kann.“ Ein jährlicher Personalbericht soll für Transparenz sorgen, Perspektiven aufzeigen und der Politik als Grundlage für Entscheidungen dienen.
|
Anfrage
|
Haushalt 2025 |
Stellungnahme |
Finanzen
|
20250616 | 16.06.2025 |
Der Oberbürgermeister Uwe Richrath wird gebeten, folgende Fragen über z.d.A.: Rat zu beantworten:
- Welche Aufgaben soll die Beratungsgesellschaft genau übernehmen? Wie wird die Politik über die Maßnahmen informiert?
- Dem Haushaltsentwurf kann nicht zugestimmt werden, ohne die Zahlen für das vergangene Jahr zu kennen. Wann genau wird der Jahresabschluss 2024 vorliegen?
- Warum gibt es im Vorbericht so wie eigentlich vorgeschrieben keine Informationen zum Kalenderjahr 2024?
- Warum basiert der Vorbericht nicht auf dem aktuellen Stand von April, sondern auf dem Stand der Erkenntnisse von Januar 2025?
- Warum sind die Jahresabschlüsse und Wirtschaftspläne der Beteiligungen nicht Teil des Haushaltsentwurfs?
- Wie gestaltet sich die Berechnung der Beherbergungssteuer und warum ist die im ersten Jahr bei 850.000 und dann bei 1 Mio.?
- Leverkusen trägt den Titel „Global nachhaltige Kommune“. Mit welchen Haushaltposten wird Leverkusen in den kommenden Jahren diesem Titel gerecht? Welche Mittel werden hierfür ganz konkret dem Bildungsbüro für Formate der außerschulischen Bildungsarbeit im Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zu Verfügung gestellt, damit die Fachkoordinatorin für BNE das BNE-Netzwerk weiterentwickeln und Akteur:innen wirksam unterstützen kann?
- Wann wird der Bericht der Gemeindeprüfanstalt vorgelegt?
|
Anfrage
|
Haushaltplan Entwurf 2025/Gewerbesteuer |
Stellungnahme |
Finanzen
|
20250623 | 23.06.2025 |
Der Oberbürgermeister Uwe Richrath wird gebeten, folgende Fragen über z.d.A.: Rat zu beantworten:
- Bitte um Darlegung, wie sich die im HHP-Entwurf etatisierten Gewerbesteuereinnahmen berechnen:
-
Welches Gewerbesteuersubstrat wurde für 2025 zugrundegelegt?
-
Wie hoch ist die voraussichtliche Gewerbesteuerumlage bei den etatisierten Einnahmen?
-
Handelt es sich bei den etatisierten Beträgen der Gewerbesteuer um Netto- oder Bruttoeinnahmen (unter Berücksichtigung der Fragen zu 1a-1b)?
-
In welchem Einzelplan sind bei der Gewst Substrat und Umlage veranschlagt?
-
Gibt es seitens des Finanzdezernates für die GewSt Kalkulation Vergleichsberechnungen von Hebesatz, berechneteten Substrat und Gewerbesteuerumlage in Verbindung mit möglichen Schlüsselzuweisungen? Wenn ja, wie sehen diese aus?
-
Wie hoch ist bei der etatisierten GewSt der Unterschiedsbetrag brutto und netto bei einem Hebesatz von 280 Punkten?
-
Ab welchem Gewerbesteuer-Hebesatz würde die Stadt Leverkusen wieder Schlüsselzuweisungen erhalten und in welcher Höhe?
-
Wie hoch wären die Gewerbesteuereinnahmen inkl. Schlüsselzuweisungen (brutto und netto) bei einem angenommenen Hebesatz von
-
350 Punkten
-
400 Punkten
-
434 Punkten (der vom Land NRW empfohlene Durchschnittssatz)?
-
Wie hoch wäre die zusätzliche prozentuale (Mehr-) Belastung Leverkusener Unternehmen bei einem Hebesatz von
-
280 Punkten
-
350 Punkten
-
400 Punkten
-
434 Punkten?
- Firmen welcher Kategorien haben sich in den vergangenen fünf Jahren in Leverkusen angesiedelt? Sind es vor allem kleine, mittlere, oder große Firmen? Handelt es sich eher um Dienstleistungsfirmen oder um produzierendes Gewerbe? Wir bitten um eine tabellarische Auflistung.
|
Antrag
|
Haushaltslage in Leverkusen |
beschlossen |
Finanzen
|
20240819 | 19.08.2024 |
- Die Verwaltung wird beauftragt, detailliert darzulegen,a. wie sich die Gewerbesteuereinnahmen entwickelt haben und wann klar wurde, dass eine Haushaltssperre unumgänglich ist,b. wie hoch der Fehlbetrag ist,c. welche Auswirkungen dies auf die Grundsteuer hat,
d. warum es noch immer kein gesamtstädtisches Finanz-Controlling gibt
e. und welche konkreten Projekte warum nun priorisiert werden.
- Die Verwaltung wird ferner beauftragt, detailliert darzulegen, wie sie versuchen möchte, sicher zu stellen, dass die Stadt Leverkusen nun nicht Gefahr läuft, im Jahr 2025 und folgende in ein Haushaltssicherungskonzept zu geraten.
- Es wird eine „task force“ unter Beteiligung der politischen Vertreter*innen im Rat der Stadt Leverkusen und dem Verwaltungsvorstand eingerichtet.
Begründung:
Die Verfügung zur Haushaltssperre von Herrn Stadtkämmerer Molitor vom 02.08.2024 kommt überraschend und die Begründung ist nicht ausreichend. Es wird lediglich dargelegt, dass sich „zwischenzeitlich die Haushaltslage drastisch verschlechtert“ und „der aktuelle Gewerbesteuer-Ansatz 2024 von 385 Mio. € stark verfehlt“ werde. Ebenso wenig ist klar, welche konkreten Maßnahmen nun getroffen werden sollen, um die Lage nicht nur zu stabilisieren, sondern auch präventiv ein Haushaltssicherungskonzept für das kommende sowie gegebenenfalls weitere Jahre zu vermeiden.
Sowohl die aktuelle Haushaltslage als auch die kontinuierliche Berichterstattung und Prognose sollte den Vertreter*innen der Politik im Rat der Stadt Leverkusen stets transparent zugänglich gemacht werden, weshalb die Einrichtung einer kurzfristigen „Task Force“ ebenfalls sinnvoll ist.
|
Antrag
|
Hinweis auf Haustiere im Grab ermöglichen – Änderungsantrag zu Vorlage Nr. 2025/3480 |
Antwort ausstehend |
Stadtentwicklung
|
20251121 | 21.11.2025 |
Beschluss
An einer Grabstätte darf ein Hinweis auf Haustiere angebracht werden. Die Satzung für die Friedhöfe der Stadt Leverkusen wird unter § 12a Nr. 2 entsprechend geändert.
Begründung
Die neue Friedhofssatzung sieht vor, dass in eine bereits belegte Erdgrabstätte kremierte Haustiere als Grabbeigabe eingebracht werden dürfen — ein moderner und begrüßenswerter Ansatz. Denn für viele Menschen gehören Haustiere zum Familienverband, und wenn ein Tier stirbt, ist die Trauer groß.
Laut Satzung soll es aber nicht erlaubt sein, einen an der Grabstätte einen Hinweis auf das dort beerdigte Haustier anzubringen. Das ist halbherzig und unverständlich.
Denn wenn Menschen ein verstorbenes Haustier so wichtig war, dass sie sich ein Grab auf dem Friedhof als Ort für ihre Trauer wünschen, sollte es auch möglich sein, darauf in geeigneter Form einen Hinweis darauf anzubringen.
|
Antrag
|
Igel schützen: Mähroboter nur einsetzen, wenn Igel tagsüber schlafen |
beschlossen |
Umwelt- und Klimaschutz
|
20241114 | 14.11.2024 |
In Leverkusen sollen Mähroboter nur noch tagsüber eingesetzt werden, um so Igel besser zu schützen. Das fordern die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und die Einzelvertreterin Gisela Kronenberg in einem gemeinsamen Antrag.
Igel stehen nach dem Bundesnaturschutzgesetz unter besonderem Schutz. Dennoch gehen ihre Bestände stark zurück. Claudia Wiese, Fraktionsvorsitzende der Grünen, erklärt: „Private Gärten sind wichtige Lebensräume für die bedrohten Tiere. Mit unserem Antrag wollen wir sicherstellen, dass diese Refugien nicht zu tödlichen Fallen werden.“
Das Problem: Bei Kontakt mit Mährobotern flüchten Igel nicht etwa, sondern rollen sich zusammen. So können Mähroboter ihnen gravierende bis tödliche Schnittverletzungen zufügen.
Ratsfrau Gisela Kronenberg betont die Dringlichkeit: „Es ist wichtig, dass wir jetzt aktiv werden. Denn im Frühjahr erwachen die Igel aus dem Winterschlaf. Kurz darauf beginnt die Paarungszeit. Vor allem die kleinen, noch jungen Igel sind durch Mähroboter gefährdet.“
Die Regelung für den Einsatz der Mähroboter soll sich nach den Zeiten richten, in denen Igel nachts und in der Dämmerung aktiv sind. Außerdem wird die Verwaltung aufgefordert, durch Öffentlichkeitsarbeit über die Gefahren für Igel zu informieren und für einen verantwortungsvollen Umgang mit Mährobotern werben.
„Wir sind zuversichtlich, dass unser Antrag eine breite Unterstützung finden wird,“ betont Gisela Kronenberg abschließend. „Es geht hier um den Schutz einer bedrohten Art und die Bewahrung der städtischen Biodiversität.“
|
Antrag
|
Instandsetzung eines Gehwegs im Friedenspark mit einer wassergebundenen Decke |
erledigt |
Stadtentwicklung
|
20240422 | 22.04.2024 |
Die Verwaltung wird beauftragt, für den Gehweg im Friedenspark, der parallel zur Gesamtschule verläuft, eine baldige Instandsetzung zu veranlassen.
Der Gehweg hat eine wassergebundene Oberfläche und ist nach stärkeren Regenfällen so gut wie nicht passierbar.
|
Antrag
|
Kitaerrichtung Scharnhorstraße |
beschlossen |
Kinder und Jugendliche
|
20250707 | 07.07.2025 |
Wir beantragen, den nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der entsprechenden Gremien zu setzen:
Es wird zeitnah eine Kita in Modulbauweise auf dem nahegelegenen Parkplatz an der Scharnhorststraße errichtet. Die Arbeiten sollen bis zum Beginn des nächsten Kitajahres abgeschlossen sein.
Begründung:
Seit Jahren ist bekannt, dass die Kita Scharnhorststraße baulich in desolatem Zustand ist, auch dass es Geruchsbelästigungen gibt, ist kein neues Phänomen. Aktuelle Messungen haben jedoch ergeben, dass der Geruch durch Schadstoffe hervorgerufen wird, die schon in sehr niedrigen Konzentrationen in Verbindung mit Feuchtigkeit eine außerordentliche Geruchsbelastung hervorrufen.
Die Stadt Leverkusen hat die Kita mit sofortiger Wirkung geschlossen, die Kurzfristigkeit der Entscheidung stellt die Familien vor enorme Herausforderungen. Es muss umgehend eine Übergangslösung am gleichen Standort errichtet werden, damit die 106 Plätze erhalten bleiben.
Aufgrund des herrschenden Platzmangels in Leverkusen muss alles unternommen werden, um den Betrieb der Kita aufrecht zu erhalten, auch damit die Plätze in den vier Ausweich-Kitas ab August 2025 für neue Kinder zur Verfügung stehen.
|
Anfrage
|
Kommunale Versicherungen |
Stellungnahme |
Finanzen
|
20250408 | 08.04.2025 |
Ähnlich wie Privathaushalte unterhalten auch Kommunen Versicherungen. Nicht nur aufgrund der aktuellen Haushaltslage ist es wichtig, Dinge regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen, zu hinterfragen und potenzielle Einsparmaßnahmen zu identifizieren. Gerade Versicherungen unterliegen dabei einem hochdynamischen Markt und ändern regelmäßig ihr Leistungs- und Angebotsportfolio, aber auch ihre Preisgestaltung.
Der Oberbürgermeister Uwe Richrath wird daher gebeten, folgende Fragen über z.d.A.: Rat zu beantworten:
- Welche kommunalen Versicherungen bestehen derzeit und wie hoch sind hierfür die jährlichen Ausgaben?
- Wie oft werden die Verträge auf ihre Leistung und die Wirtschaftlichkeit hin überprüft?
- Welche Kriterien werden bei der Auswahl von Versicherungsanbietern berücksichtigt?
|
Antrag
|
Leverkusen braucht einen „Fußverkehrs-Check“ |
beschlossen |
Stadtentwicklung
|
20230831 | 31.08.2023 |
Es ist ein tolles Angebot für Kommunen vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen zusammen mit dem Zukunftsnetzwerk Mobilität NRW: Der sogenannte „Fußverkehrs-Check“. Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert, dass Leverkusen sich im kommenden Jahr dafür bewirbt.
Die gute Botschaft: Die Kosten werden vom Ministerium übernommen. Fraktionsvorsitzende Claudia Wiese: „Zu Fuß gehen schont die Umwelt und ist ein wichtiger Beitrag zur Verkehrswende. Vor allem aber ist es gesund. Deswegen sollte Gehen als Verkehrsmittel unbedingt stärker gefördert werden.“
Dafür müsse zunächst ermittelt werden, wie überhaupt der Stand des Fußverkehrs in Leverkusen ist und welche Maßnahmen sich anbieten. Hierbei soll der professionelle Check helfen, denn er unterstützt Kommunen dabei, den Fußverkehr unter die Lupe zu nehmen.
Kernstück des „Fußverkehrs-Checks“ sind Ortsbegehungen gemeinsam mit Bürger*innen, Verwaltung und Politik sowie Vertreter*innen weiterer Interessengruppen. Dabei werden an mehreren Terminen Verbesserungsmöglichkeiten überprüft und erörtert. Daraufhin folgen eine Stärken-Schwächen-Analyse sowie ein Maßnahmenplan mit Prioritäten, die gemeinsam festgelegt werden. Die verschiedenen Etappen werden von einem Planungsbüro begleitet, das die Veranstaltungen moderiert und die Ergebnisse zusammenfasst. Den Abschluss bilden konkrete Handlungsempfehlungen.
In diesem Jahr hatten sich 30 Kommunen in Nordrhein-Westfalen für den Fußverkehrs-Check beworben. Zwölf wurden ausgewählt, unter anderem unsere Nachbarstadt Köln. Im kommenden Jahr startet eine neue Bewerbungsrunde, für die sich die Stadt Leverkusen bewerben sollte.
|
Antrag
|
Lichtverschmutzung eindämmen |
erledigt |
Umwelt- und Klimaschutz
|
20241118 | 18.11.2024 |
- Die Verwaltung wird beauftragt, eine „Richtlinie zur Gestaltung von Beleuchtung an Außenflächen“ zu erarbeiten.
- Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit der Energieversorgung und Expert*innen der ansässigen Naturschutzverbände ein Konzept zur zeitnahen Umsetzung insektenfreundlicher Beleuchtung an exponierten städtischen Orten zu entwickeln.
Begründung:
Ein Übermaß an nächtlicher Beleuchtung hat nach allgemein wissenschaftlichen Erkenntnissen negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Zudem stört es die natürlichen Verhaltensweisen von Tieren, insbesondere von Insekten und Fledermäusen, deren Orientierungsfähigkeit und Fortpflanzung empfindlich beeinträchtigt wird. Diese Entwicklung hat umfassende negative Folgen für die Artenvielfalt in unserer Region.
Mit dem Antrag werden zwei Maßnahmen zur Bekämpfung der zunehmenden Lichtverschmutzung in Leverkusen vorgeschlagen:
- Die Richtlinie soll als unverbindlicher Leitfaden für Gewerbetreibende und private Haushalte dienen und Empfehlungen zu den folgenden Punkten enthalten:
- Optimierung der Lichtintensität, -wärme und -verteilung
- Auswahl von energieeffizienten Leuchtmitteln,
- Maßnahmen zur Reduzierung der Lichtverschmutzung, um Umwelt und Nachtruhe nicht zu beeinträchtigen
- sowie Sicherheitsaspekte mit Hinweisen für die Beleuchtung von Wegen und Eingangsbereichen.
-
In Leverkusen besteht dringender Handlungsbedarf bei der Sanierung von Leuchtmitteln auf öffentlichen Flächen. An Straßen, Wegen sowie in der Nähe von Feldern, Wäldern und Gewässern werden immer noch ungünstige Kugelleuchten mit 360 Grad-Abstrahlung eingesetzt, wie beispielsweise an der Gezelinkapelle, am Ophovener Weiher, am Köllerweg oder entlang des Biesenbachs. Zusätzlich sind in der Elsbachstraße noch Leuchtstoffröhren (Langfeldleuchten) in Gebrauch, die viel Energie verbrauchen und zudem seit 2023 nicht mehr in Verkehr gebracht werden dürfen.
|
Antrag
|
Maßnahmen zum Kinderschutz aufmerksam begleiten |
beschlossen |
Kinder und Jugendliche
|
20220901 | 01.09.2022 |
Auf allen Ebenen sind eine Kultur des Hinsehens, hohe fachliche Standards, ein verbesserter Austausch sowie verbesserte Konzepte und Fortbildungen der Beteiligten erforderlich. Um die erforderlichen Maßnahmen steuern und begleiten zu können, fordern die GRÜNEN eine regelmäßige Berichterstattung.
Zurecht erfordern die bekannt gewordenen Missbrauchsfälle eine gesteigerte Sensibilität. Zudem zeigen die Statistiken, dass akute Kindeswohlgefährdungen leider auch in Nordrhein- Westfalen stark zugenommen haben. Auf allen Ebenen sind daher eine Kultur des Hinsehens, hohe fachliche Standards, ein verbesserter Austausch sowie verbesserte Konzepte und Fortbildungen der Beteiligten erforderlich. Um die erforderlichen Maßnahmen steuern und begleiten zu können, fordern die GRÜNEN eine regelmäßige und strukturierte Berichterstattung im Kinder- und Jugendhilfeausschuss.
|
Antrag
|
Mehr Handlungsspielraum für Tempo 30 in der Stadt |
gestellt |
Mobilität
|
20230420 | 20.04.2023 |
Die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, unter welchen Voraussetzungen an welchen Stellen ein Tempolimit auf städtischen Straßen angeordnet werden darf. Diese auf Bundesebene festgesetzten Vorgaben muss die Stadt beachten – auch wenn diese Vorgaben den Interessen der Stadt widersprechen. Beispiel Wupperstraße: Die Politik will dort Tempo 30 anordnen lassen, darf es aber nicht. Wir sind der Meinung, dass die Stadt hier einen Handlungsspielraum erhalten muss. Daher fordern wir eine entsprechende Änderung der Straßenverkehrsordnung. Die Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“, der sich bereits 640 Kommunen angeschlossen haben, will sich für eine Änderung einsetzen. Diesem Bündnis wollen wir uns anschließen.
|
Antrag
|
Mehr Sicherheit auf Radwegen: Poller und andere Wegsperren entfernen |
erledigt |
Mobilität
|
20250911 | 11.09.2025 |
Der Oberbürgermeister Uwe Richrath wird gebeten, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der zuständigen Gremien zu setzen:
Die Verwaltung prüft, auf welchen Radwegen in Leverkusen Poller, Schranken, Sperrpfosten, Umlaufsperren oder Absperrgeländer die Sicherheit der Radfahrenden beeinträchtigen. Sperrmaßnahmen dieser Art werden entfernt. Sollten Sperrmaßnahmen an einzelnen Stellen zwingend notwendig sein, prüft die Verwaltung Alternativen wie Verkehrszeichen, Markierungen oder sonstige bauliche Maßnahmen.
Begründung:
Zu eng zusammenstehende Poller und Sperrpfosten behindern den Radverkehr und oder stellen oftmals auch eine Gefahrenquelle dar. Das gilt insbesondere für Kinder und für Menschen mit Mobilitätseinschränkung. Auch bei Dunkelheit oder wenn Radfahrende in einer Gruppe unterwegs sind, passieren leicht Kollisionen mit Wegesperren. Es kann zu Stürzen mit schwerwiegenden Gesundheitsschäden kommen. Gleichzeitig behindern viele dieser Einrichtungen Menschen mit Lastenrädern, Kinder- oder Hundeanhängern oder mit Dreirädern für Erwachsene.
Das Land drängt die Städte und Gemeinden, hier tätig zu werden. Das nordrhein-westfälische Umwelt- und Verkehrsministerium hat im Januar 2024 den Erlass veröffentlicht, dass auf Radwegen Sperreinrichtungen wie Poller, Sperrpfosten oder versetzt eingebaute Wegesperren aus Sicherheitsgründen von den Kommunen überprüft und bei Bedarf entfernt werden sollen.
Fest eingebaute Einrichtungen auf Radwegen sollen laut NRW-Umwelt- und Verkehrsministerium nur noch im Ausnahmefall und dort angebracht werden, wo sie unverzichtbar sind. „Mehr Sicherheit auf Radwegen“ ist das erklärte Ziel des Erlasses des NRW-Verkehrsministeriums.
|
Antrag
|
Meldebescheinigungen vollelektronisch beantragen und ausstellen |
Antwort ausstehend |
Digitalisierung
|
20250707 | 07.07.2025 |
Die Stadtverwaltung Leverkusen wird beauftragt, ergänzend zur bereits eingeführten elektronischen Wohnsitzanmeldung (eWA), auch die Möglichkeit zur vollelektronischen Ausstellung und zum Selbstausdruck von Meldebescheinigungen zu schaffen. Bürger:innen sollen einfache sowie erweiterte Meldebescheinigungen künftig vollständig online beantragen, unmittelbar zu Hause ausdrucken oder digital erhalten können.
Begründung:
Seit dem 13. März 2025 bietet die Stadt Leverkusen die elektronische Wohnsitzanmeldung (eWA) als Online-Dienst an. Dieses Angebot stellt einen begrüßenswerten Schritt zur Digitalisierung der Verwaltungsleistungen dar und ermöglicht den Bürger:innen, nach einem Umzug ihren Wohnsitz online umzumelden. Dabei wird der gesamte Prozess, einschließlich der Aktualisierung von Personalausweis und Reisepass, digital abgewickelt.
Gleichzeitig gibt es weiterhin Optimierungsbedarf bei der Ausstellung von Meldebescheinigungen: Diese müssen derzeit immer noch persönlich im Bürgerbüro beantragt oder abgeholt werden. Trotz der digitalisierten Wohnsitzanmeldung besteht somit weiterhin vermeidbarer Verwaltungsaufwand und (zusätzliche) Behördengänge.
Andere Kommunen in Nordrhein-Westfalen, wie beispielsweise Neuss oder Düsseldorf, bieten bereits seit einiger Zeit die vollelektronische Beantragung und sofortige Ausstellung von Meldebescheinigungen an. Dort können Bürger:innen Meldebescheinigungen jederzeit bequem online beantragen und unmittelbar zu Hause selbst ausdrucken oder digital erhalten. Diese erweiterte digitale Lösung reduziert den Verwaltungsaufwand nochmals deutlich und verbessert die Servicequalität, da persönliche Vorsprachen oder postalischer Versand entfallen können.
|
Antrag
|
Neuaufstellung des Kulturentwicklungsplanes der Stadt Leverkusen |
beschlossen |
Kultur
|
20231114 | 14.11.2023 |
Die Verwaltung wird beauftragt, den Kulturentwicklungsplan der Stadt Leverkusen neu aufzustellen. Hierbei wird zunächst eine Zieldiskussion über die kulturpolitischen Ziele der Stadt insgesamt sowie der einzelnen Kultureinrichtungen vorangestellt.
Sowohl bei der Zieldiskussion als auch bei der Neuaufstellung des Kulturentwicklungsplans werden Vertreter/innen aller städtischen Kultureinrichtungen, aus der Verwaltung, vom Rat zu benennende Kommunalpolitiker/innen, Vertreter/innen der Leverkusener freien Szene in einem dialogorientieren Verfahren beteiligt. Beratend sollen externe Kulturgestalter hinzugezogen werden.
Der vorliegende Kulturentwicklungsplan der Stadt Leverkusen stammt von 2008. Der Ratsbeschluss vom 08.12.2008 liegt nunmehr 15 Jahre (!) zurück. Seitdem wurde dieser „Kulturentwicklungsplan“ weder evaluiert noch in irgendeiner Weise überarbeitet, schon gar nicht fortgeschrieben.
Mit der o.g. Antragformulierung soll ein Antrag der SPD-Fraktion vom 29.06.2016 – Vorlage 2016/1176 – Fortschreibung des Kulturentwicklungsplans ((2008)) – in leicht modifizierter Form erneut zum Antrag erhoben werden.
Die Vorlage 2016/1176 – Fortschreibung des Kulturentwicklungsplans – war am 06.09.2020 im Betriebsausschuss KulturStadtLev mit 8:3 Stimmen beschlossen worden.
In den Sitzungen nachfolgender Gremien waren im September 2016 die Diskussionen zur „Fortschreibung des Kulturentwicklungsplanes (2008)“ nahezu ausschließlich bestimmt durch das von der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) beauftragte KPMG-Gutachten, im Kulturbereich der Stadt Leverkusen die Finanzmittel massiv zu kürzen:
„Optimierungspotenziale der KulturStadtLev (KSL). Abschlussbericht für die Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen, Herne, vorgelegt von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Köln, Köln, 04.02.2016“
In der Sitzung des Rates am 26.09.2016 zog die SPD-Fraktion ihren Antrag zurück, so wird es durch das Ratsprotokoll ausgewiesen:
„Nach ausführlicher Diskussion schlägt Herr Bürgermeister Marewski (CDU) vor, dass Kulturinteressierte aus allen Fraktionen und Gruppen sich in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe treffen und dort Zieldefinitionen für die Kultur in Leverkusen aufstellen. Rf. Bunde (SPD) zieht den Antrag daraufhin zurück.“
Es kann festgestellt werden, dass in der Folge durch gemeinschaftliches Vorgehen der demokratischen Kräfte des Rates der Stadt Leverkusen interfraktionell dem Ansinnen von GPA/KPMG aus dem Jahre 2016 erfolgreich widersprochen wurde.
Dazu gehören vor allem der Erhalt des Museum Morsbroich und die inzwischen partizipative Weiterentwicklung des gesamtes Ensembles Morsbroich (Schloss, Schlosspark u.a.), hin zu einem vielfältig angelegten kulturellen Begegnungsort für möglichst viele der Stadtgesellschaft, die Überleitung der Honorarkräfte an der Musikschule in Festanstellung, damit eine Qualifizierung und Sicherung musischer Bildung, und – in vergleichbarem Sinne – Festanstellungen im Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer und dem NaturGut Ophoven.
Im Sinne der im September 2016 geäußerten Handlungsabsicht wurden in den Zwischenjahren im Betriebsausschuss KSL einzelne Kulturfördermaßen erfolgreich auf den Weg gebracht und finanziert, zum Teil durch Corona bedingte besondere Umstände.
Im März 2022 wurde schließlich eine „Interfraktionelle Kultur-Freitagsrunde“ etabliert, die sich in ihrer konstituierenden Sitzung am 04.03.2022 folgenden Arbeitsauftrag gab:
» Kultur 2022-2025. Konzepte und Haushaltspläne. Von „Kultur in der Stadt“ zu einer „Stadtkultur“ «
Perspektivisches Ziel war und ist eine wirksame und nachhaltige Kulturpolitik in Leverkusen, die die soziale Teilhabe möglichst aller Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt zum Ziele hat und damit das demokratische Zusammenleben maßgeblich fördert.
Dabei war Anliegen – und dies sollte weiterhin Bestand haben -, die vorhandenen Teilbereiche des städtischen Kulturbetriebes gemäß den vorhandenen Potentialen inhaltlich zukunftsfähig weiterzuentwickeln, die freie Kulturszene in den kulturellen Entwicklungsprozess bei aller Wahrung jeweiliger Eigenständigkeiten einzubinden und schließlich in einem offenen Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern möglichst viele an der Konzeptentwicklung umfassend teilhaben zu lassen.
Eine konzeptionell ausgerichtete Kulturpolitik, die inhaltlich klar definiert und ebenso kommuniziert ist und als wesentlicher Teil einer städtischen Identität von den Menschen verstanden und wahrgenommen wird, ist bei Aufstellung von städtischen Haushalten maßgeblich zu berücksichtigen. Die städtische Kulturlandschaft in ihrer Vielfalt und Breite ist mittelfristig über angemessene Finanzzuweisungen zu sichern.
Die Devise muss lauten: „Kulturpolitik als Stadtpolitik“!
|
Antrag
|
Online-Portal zur Anmeldung, Änderung und Abmeldung von Abfallgefäßen |
Antwort ausstehend |
Umwelt- und Klimaschutz
|
20250707 | 07.07.2025 |
Der Oberbürgermeister Uwe Richrath wird gebeten, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der zuständigen Gremien zu setzen:
Die Verwaltung wird beauftragt, ein Online-Portal zur Anmeldung, Änderung oder Abmeldung der Abfallgefäße einzuführen. Über dieses Portal sollen alle relevanten Daten digital erhoben und sämtliche vorbereitenden Schritte online abgewickelt werden können.
Begründung:
Das aktuelle Verfahren zur Verwaltung von Abfallgefäßen in Leverkusen ist umständlich: PDF-Formulare erfordern Ausdruck, manuelle Bearbeitung und postalische oder gescannte Rücksendung, gefolgt von manueller Datenübertragung durch Mitarbeitende. Dieses Vorgehen verursacht Medienbrüche, ist fehleranfällig, bindet unnötig Personal und ist nicht mehr zeitgemäß. Städte wie Düsseldorf und Köln zeigen bereits erfolgreich, wie dieser Prozess durch nutzerfreundliche Online-Portale effizienter gestaltet werden kann.Ein solches Online-Portal würde den Prozess für Bürger:innen in Leverkusen erheblich vereinfachen und beschleunigen. Die direkte digitale Datenerfassung vermeidet Fehler, entlastet die Verwaltung durch den Wegfall manueller Eingaben und spart Ressourcen durch weniger Papierverbrauch. Leverkusen könnte so eine moderne und effiziente Dienstleistung anbieten.
|
Antrag
|
Open Air Kino in Opladen |
beschlossen |
Stadtentwicklung
|
20240618 | 18.06.2024 |
Die Verwaltung prüft, ob das Gelände am Brückenpark in Opladen zukünftig für Open Air Kino-Vorführungen genutzt werden kann. Dazu führt die Verwaltung auch und unter anderem Gespräche mit örtlichen Kinobetreibern.
Begründung:
Leverkusen hat aktuell keinen Ort für ein Open Air Kino, wie es beispielsweise andere Städte wie Düsseldorf in jeder Saison anbieten. Das Gelände an der Campusbrücke bietet sich von der Form dafür an: Es gibt bereits Sitzstufen, auf dem Rasen könnte man picknicken und an den Streben Richtung Gleise könnte eine Leinwand angebracht werden.
|
Antrag
|
Partnerschaft mit der Ukraine |
beschlossen |
Fraktion
|
20220620 | 20.06.2022 |
Durch die Geflüchteten aus der Ukraine sind in Leverkusen zahlreiche Verbindungen mit Menschen aus der Ukraine entstanden. Diese Kontakte wollen die GRÜNEN erhalten und vertiefen. In einem ersten Schritt beantragen wir daher die Aufnahme einer „Solidaritätspartnerschaft“ mit der Ukraine.
Durch die Geflüchteten aus der Ukraine sind in Leverkusen zahlreiche Verbindungen mit Menschen aus der Ukraine entstanden. Diese Kontakte wollen wir pflegen und vertiefen. In einem ersten Schritt beantragen die GRÜNEN daher die Aufnahme einer „Solidaritätspartnerschaft“ mit der Ukraine. In einem nachfolgenden Schritt soll Leverkusen dann eine auch formal besiegelte Städtepartnerschaft mit einer Stadt in der Ukraine eingehen.
|
Antrag
|
Pflege verbindlicher planen |
beschlossen |
Senior*innen
|
20231113 | 13.11.2023 |
In einem gemeinsamen Antrag fordern die Fraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD und CDU die Einführung einer verbindlichen kommunalen Pflegebedarfsplanung für Leverkusen ab dem kommenden Jahr. Der Antrag, der auf die Initiative der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zurück geht, ist wichtig für die Zukunft der Stadt: Im Jahr 2040 werden laut Pflegeplanung aus dem Jahr 2021 über 45.000 Einwohnerinnen und Einwohner über 65 Jahre alt sein. „Das sind über 10.000 Menschen mehr als aktuell. Schon jetzt ist die Versorgung älterer Menschen in Leverkusen schwierig. Daher müssen wir jetzt handeln.“, betont Claudia Wiese, Fraktionsvorsitzende der Grünen.
Eine verbindliche kommunale Pflegebedarfsplanung, wie es sie bereits in einigen anderen Städten in NRW gibt, hinterfragt auf Grundlage objektiver Kriterien, ob bestehende Angebote ausreichend und in welcher Höhe Kapazitäten erforderlich sind. Damit geht sie über die gesetzlich vorgeschriebene Pflegeplanung hinaus. „Unter Zeitdruck gelingt es schon jetzt nicht immer, einen Heimplatz in Leverkusen zu finden. Deshalb brauchen wir eine verbindliche kommunale Pflegeplanung.“, fordert auch die SPD-Fraktionsvorsitzende Milanie Kreutz. Dem kann Stefan Hebbel, Fraktionsvorsitzender der CDU, nur zustimmen: „Es kann nicht sein, dass teilweise schon jetzt ein älterer Mensch nur deshalb länger im Krankenhaus bleiben muss, weil sonst kein Platz vorhanden ist.“
Mit der Einführung einer kommunalen Pflegeplanung gibt es darüber hinaus eine solide Grundlage für sozialraumbezogene Planungen, vor allem für Pflege-Wohngemeinschaften und weitere teil-stationäre Angebote. Angesichts der steigenden Zahlen fordern die drei Fraktionen, dass die Interessen von älteren Menschen angemessen berücksichtigt werden und eine gute Planung des Pflegebedarfs zu einem regelrechten Stadtziel gemacht wird.
|
Antrag
|
Präventive Hausbesuche für Menschen ab 75 Jahren |
beschlossen |
Sozialpolitik
|
20240610 | 10.06.2024 |
Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept „präventive Hausbesuche für Menschen ab 75 Jahren“ zu entwickeln. Sie prüft dabei zwei Varianten:
– Durchführung durch die Kommune selbst oder
– Beauftragung der Wohlfahrtsverbände
Das entwickelte Konzept wird anschließend den zuständigen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt.
Begründung:
In unserer Stadt existiert ein breites Angebot der Wohlfahrtsverbände im Rahmen der wirkungsorientierten Steuerung der Altenhilfe. Trotz aller Bemühungen muss davon ausgegangen werden, dass hiervon nur ein Teil der Senior*innen erreicht wird.
Mit Sicherheit nimmt ein (anderer) Teil der Senior*innen nicht alle Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung durch Sozialhilfe, Wohngeld bzw. Pflegeleistungen in Anspruch. Ursache sind Unkenntnis, Scham oder mangelnde Fähigkeiten zur Bewältigung der bürokratischen Anforderungen.
|
Antrag
|
Reitkennzeichen und -plaketten: Einführung eines Online-Portals und Jahresabonnements |
Antwort ausstehend |
Digitalisierung
|
20250707 | 07.07.2025 |
Der Oberbürgermeister Uwe Richrath wird gebeten, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der zuständigen Gremien zu setzen:
- Die Verwaltung wird beauftragt, die Einführung eines digitalen Online-Portals zur Beantragung und Ausstellung von Reitkennzeichen und jährlichen Reitplaketten zu prüfen und umzusetzen.
- Weiterhin soll geprüft werden, ob die Möglichkeit eines automatischen Jahresabonnements für die jährliche Erneuerung der Reitplaketten geschaffen werden kann, um wiederkehrende Einzelanträge zu vermeiden.
Begründung:
In Leverkusen müssen Reitkennzeichen und Reitplaketten jedes Jahr aufs Neue einzeln beantragt werden, entweder per E-Mail oder postalisch. Dieses Verfahren verursacht unnötigen Aufwand, sowohl für die Verwaltung als auch die Bürger:innen. Der Rhein-Kreis Neuss zeigt mit einem digitalen Online-Portal sowie der Möglichkeit eines automatischen Jahresabonnements, wie diese Prozesse wesentlich effizienter gestaltet werden können. Reiter:innen haben dort die Möglichkeit, ihre Kennzeichen und jährlichen Plaketten digital zu beantragen und jährlich automatisch erneuern zu lassen, was eine erhebliche Erleichterung bedeutet.
|
Anfrage
|
Rekultivierungsmaßnahmen im Zuge der Gaspipeline |
Stellungnahme |
Umwelt- und Klimaschutz
|
20241126 | 26.11.2024 |
Der Oberbürgermeister Uwe Richrath wird gebeten, folgende Fragen über z.d.A.: Rat zu beantworten:
- Wann wurden die Rekultivierungsmaßnahmen abgenommen?
- Wie wird die Rekultivierung kontrolliert?
- Sind weitere Rekultivierungsmaßnahmen geplant?
- Welche weiteren Gebiete, in denen die Rekultivierung nicht anschlägt, sind womöglich betroffen?
Die Verwaltung hat über z.d.A.Rat mitgeteilt, dass die Rekultivierungsmaßnahmen für die fertig gestellte Gaspipeline abgeschlossen und alle beanspruchten Stellen in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt worden seien. Auch die lokalen Medien haben darüber berichtet.
Zumindest an einer Stelle, nämlich am Waldstück oberhalb von Hummelsheim/unterhalb der Bensberger Straße in Schlebusch, ist uns aufgefallen, dass dort die Aufforstungen überhaupt nicht anschlagen. Die Setzlinge in den Wuchshüllen sind fast alle vertrocknet.
|
Antrag
|
Resolution gegen Rechts – Kein Platz für Rassismus, Provokationen, Fake News und Täuschungen |
beschlossen |
Menschenrechte
|
20240219 | 19.02.2024 |
Vorwort
Mit dem Beschluss vom 25.06.2020 zur Resolution 2020/3568 hat sich der Rat der Stadt für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit ausgesprochen. Dort heißt es:
Demokratie, Toleranz und Menschlichkeit sind unsere Werte
Leverkusen ist eine weltoffene und tolerante Stadt. Menschen vieler Nationalitäten, Kulturen und Religionen sind hier zu Hause. Gemeinsam treten wir ein für eine offene Stadtgesellschaft, die von Humanität, Toleranz, Demokratie, kultureller Vielfalt und Solidarität getragen ist.
Unsere Demokratie und die damit verbundenen Werte des Grundgesetzes sind die bedeutendsten Errungenschaften der Bundesrepublik Deutschland. Wir treten für eine Stadt ein, die Chancen und Perspektiven für alle Menschen bietet, die hier friedlich im Einklang mit dem Grundgesetz leben.
Das Miteinander von Menschen verschiedener Herkunft, Religionen und Kulturen prägt das Gesicht unserer Stadt. Es macht Leverkusen lebendig. Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus lehnen wir entschieden ab. Für sie gibt es kein Verständnis und keine Rechtfertigung. Extremistischen Haltungen und Handlungen wollen wir entschlossen entgegentreten und sie bekämpfen. Demokratische Werte zu leben und immer wieder zu beleben, ist ein ständiger Prozess, der uns alle gemeinsam fordert.
Die Feststellungen und Verpflichtungen der Resolution 2020/3568 vom 25.06.2020 erneuert der Rat der Stadt Leverkusen mit seinem heutigen Beschluss.
Resolution gegen Rechts – Kein Platz für Rassismus, Provokationen, Fake News und Täuschungen
Hunderttausende Menschen in allen Teilen der Bundesrepublik sind in den letzten Tagen auf die Straße gegangen um gegen Rassismus, Hetze und für unsere freiheitliche Demokratie zu demonstrieren. Das macht Mut und zeigt, dass wir Demokratinnen und Demokraten viele sind – viel mehr als diejenigen, die unsere Gesellschaft spalten wollen.
Die Veröffentlichungen zum Geheimtreffen von rechten Politiker:innen in Potsdam unter dem Begriff „Remigration“ und auch die immer wieder von einem rechten Leverkusener Ratsmitglied geäußerten rassistischen Provokationen, Täuschungen und Fake News machen es notwendig, dass sich auch der Leverkusener Stadtrat erneut klar gegen Rechtextremismus, Rassismus, Provokationen und Fake News ausspricht.
Auch in der Stadt Leverkusen finden immer wieder Aktivitäten rechtsextremer und rassistischer Gruppierungen statt. Eine latente öffentliche Duldung und Anerkennung der Einstellungen und Strukturen rechtsextremer Gruppierungen ist nicht zu akzeptieren. Sonst hätte die demokratische Mitte der Gesellschaft versagt.
Wir, der Stadtrat der Stadt Leverkusen, erteilen hiermit jeglichen extremistischen Gruppen und Strömungen eine klare Absage. Wir lehnen Hass und Gewalt sowie die Leugnung historischer Tatsachen, Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitis- mus zutiefst ab. Die Stadträte und Stadträtinnen der Stadt Leverkusen stehen für Freiheit, Toleranz, internationales Miteinander, Solidarität und Demokratie.
Der Rat regt bei den Verantwortlichen in den örtlichen Schulen an, die aktuellen Aktivitäten zu verstärkter Information und Diskussion mit ihren Schülerinnen und Schülern über die Gräuel der NS-Geschichte und die heutigen Versuche der Verharmlosung, Rechtfertigung und Desinformation durch Rechtsextremisten zu nutzen. Sollten die hieraus erwachsenden Fortbildungs- und Aufklärungsmaßnahmen zusätzliche Finanzmittel erfordern, wird der Rat sie bereit stellen.
Darüber hinaus rufen wir alle Mitbürgerinnen und Mitbürger guten Willens auf, Gesicht zu zeigen und mit uns aufzustehen gegen Fremdenfeindlichkeit.
|
Antrag
|
Schneller und bequemer zum neuen Ausweis |
Antwort ausstehend |
Digitalisierung
|
20250707 | 07.07.2025 |
- Die Stadtverwaltung Leverkusen wird beauftragt, die Möglichkeit der Nutzung einer Dokumentenausgabebox (DokBox) zu prüfen.
- Die Stadtverwaltung Leverkusen wird beauftragt, die optionale postalische Zustellung von Personalausweisen und Reisepässen einzuführen.
- Die Stadtverwaltung Leverkusen wird beauftragt, ein digitales System zur Statusabfrage für beantragte Ausweisdokumente (Personalausweis, Reisepass) einzurichten.
Begründung:
In vielen Städten Deutschlands wurden bereits moderne Lösungen zur flexibleren Abholung von Ausweisdokumenten eingeführt. Während Bürger:innen in Leverkusen ihre neuen Personalausweise und Reisepässe weiterhin nur persönlich während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung abholen können, setzen andere Kommunen bereits auf effizientere Alternativen. So bietet beispielsweise die Stadt Essen die optionale Lieferung von Ausweisdokumenten nach Hause an. In Städten wie Schwerin, Hannover, Kassel oder Nürnberg wird zudem die Dokumentenausgabebox (DokBox) genutzt.
Dieses System funktioniert durch eine automatisierte Benachrichtigung per SMS mit einem individuellen Code, sobald das Dokument von der Bundesdruckerei an die Stadtverwaltung übermittelt wurde. Anschließend kann es innerhalb von zehn Tagen in der DokBox abgeholt werden, indem sich die Bürger:innen per PIN oder Fingerabdruck authentisieren und den alten Ausweis einwerfen. Die Stadt Hannover berichtet, dass dieser Vorgang in weniger als einer Minute abgeschlossen ist. Zudem können ab dem 1. November 2024 offizielle Ausweisdokumente in Deutschland auch per Post zugestellt werden, sofern dies von der jeweiligen Kommune ermöglicht wird.
Ergänzend würde die Einführung eines digitalen Statusabfrage-Systems den Bürger:innen erlauben, den Bearbeitungsstand ihrer beantragten Dokumente eigenständig online zu verfolgen und automatisch über den Fortschritt informiert zu werden. Dies trägt dazu bei, unnötige Wartezeiten und vergebliche Behördengänge zu vermeiden, entlastet das Bürgeramt und macht den Abholprozess besser planbar.
|
Antrag
|
Schüler*innentickets |
erledigt |
Mobilität
|
20231109 | 09.11.2023 |
Die Verwaltung prüft in Abstimmung mit der wupsi GmbH, ob das Angebot zur Einführung des Deutschlandtickets auf alle Schüler*innen ausgeweitet werden kann und ob dadurch Mehrkosten für die Stadt entstehen und wie hoch diese wären. Das Prüfergebnis wird den zuständigen Gremien zeitnah vorgelegt.
Mit der Vorlage 2023/2281 hat der Rat der Stadt Leverkusen die Einführung des Deutschlandtickets für Schüler*innen im Stadtgebiet als Ersatz für die bisherigen Schüler*innen- so- wie Prima-Tickets beschlossen. Das ist sehr positiv, jedoch werden damit zahlreiche Grundschüler*innen vom Angebot ausgeschlossen. Da Mobilitätserziehung möglichst früh beginnen muss, ist es sinnvoll, das Deutschlandticket allen Grundschüler*innen anzubieten.
|
Antrag
|
Schulstraßen |
beschlossen |
Kinder und Jugendliche
|
20231211 | 11.12.2023 |
Die Verwaltung erarbeitet ein Konzept, um an ausgewählten Schulen in Leverkusen zum Schuljahresbeginn, im Spätsommer 2024, sogenannte „Schulstraßen“ als Pilotprojekte einzurichten. An dem Konzept wirken Eltern und Schulvertretungen jeweils mit.
Die Pilotprojekte werden mit dem Ordnungsamt und der Polizei abgestimmt und durch Verkehrsuntersuchungen vor und während der Umsetzung begleitet. Innerhalb der Projektlaufzeit wird die Situation vor Ort genau beobachtet und bei Bedarf angepasst. Anregungen und Erfahrungen von Schulen, Eltern und Anwohner*innen fließen in die Bewertung ein.
Abschließend entscheiden die politischen Gremien auf der Grundlage der Erfahrungen über eine Fortführung oder eine notwendige Anpassung.
An vielen Schulen gibt es einen hohen Durchgangsverkehr und noch dazu viele „Elterntaxis“. Das erhöht die Unfallgefahr. Wir wollen Schulkinder im Straßenverkehr bestmöglich schützen. „Schulstraßen“ können dazu beitragen.
Historie
-
18.10.2023
Antrag gestellt
-
13.11.2023
Vertagt in Folgegremium
-
29.11.2023
Änderungsantrag gestellt
-
11.12.2023
Änderungsantrag einstimmig beschlossen
|
Antrag
|
Sondersitzung des Rechnungsprüfungsausschusses |
gestellt |
Finanzen
|
20251013 | 13.10.2025 |
Der Oberbürgermeister Uwe Richrath wird um eine Sondersitzung gebeten:
In einer Sondersitzung des Rechnungsprüfungsausschusses wird in der noch laufenden Wahlperiode das Ergebnis der Sonderprüfung des Rechnungsprüfungsausschusses zur Kalkulation der Rettungsdienstgebühren präsentiert.
Begründung:
Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hatte im Zusammenhang mit der Kalkulation der Rettungsdienstgebühren eine Sonderprüfung des Rechnungsprüfungsamtes beantragt. Der Antrag wurde im Rechnungsprüfungsausschuss beschlossen.
Für die Ratssitzung am 27.10.2025 liegt nun ein Antrag vor, Baudezernentin Andrea Deppe abzuwählen. Bevor die Ratsmitglieder hierzu ohne weitere Aussprache eine Entscheidung treffen, müssen sie die Gelegenheit haben, sich ein eigenes Bild zu den Vorwürfen zu machen. Dafür ist der Bericht des Rechnungsprüfungsamtes zur Sonderprüfung noch vor der Ratssitzung unabdingbar.
|
Antrag
|
Stärkung des Ehrenamts |
erledigt |
Sozialpolitik
|
20240606 | 06.06.2024 |
- Die Verwaltung wird beauftragt, spätestens bis Ende des Jahres eine ganzheitliche Darstellung über ihre Bemühungen zur Stärkung des Ehrenamts in Leverkusen vorzulegen. Darin wird berichtet, in welchen Bereichen und in welchem Umfang Leverkusen Bürger*innen ehrenamtlich aktiv sind und wie sich der Umfang der ehrenamtlichen Tätigkeit in den vergangenen Jahren entwickelt hat.
- Die Verwaltung zeigt in dieser Darstellung auf, ob aus ihrer Sicht Maßnahmen zur Stärkung des Ehrenamtes angebracht sind und zu welchen Bedingungen diese umsetzbar wären. In diese Überlegungen fließen Erfolgsmodelle aus anderen Kommunen ebenso ein wie Erfahrungen der Akteure der Stadtgesellschaft, also beispielsweise von Vereinen, Wohlfahrtsverbänden oder Migrantenorganisationen.
- Mögliche Maßnahmen zur Stärkung des Ehrenamtes werden den entsprechenden Gremien anschließend zur Beschlussfassung vorgelegt.
Begründung:
Neben Verwaltung, Wirtschaft und Politik bilden die Zivilgesellschaft und ihr ehrenamtliches Engagement den essenziellen Baustein einer vielfältigen und vitalen Stadt.
Die aktuellen Bemühungen in Leverkusen wie beispielsweise die „Ehrenamtskarte“ oder die Verleihung des „Leverkusen-Taler“ sind gut und werden ausdrücklich befürwortet. Ob sie ausreichen, ist fraglich.
Laut dem im Februar 2024 veröffentlichten „Ehrenamtatlas NRW 2024“, einer repräsentativen Befragung in den 53 Landkreisen bzw. kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens, die durch das Forsa-Institut im Auftrag von Westlotto durchgeführt wurde, geht hervor, dass die Stadt Leverkusen im Bereich des ehrenamtlichen Engagements lediglich den letzten Platz belegt. Demnach engagieren sich nur 38 Prozent der Leverkusener Bürger*innen ehrenamtlich, wohingegen der NRW-Landesdurchschnitt bei 54 Prozent liegt.
Verwaltung und Politik sollten die Ursachen für diese Differenz analysieren und ihr womöglich aktiv entgegensteuern.
|
Antrag
|
Stellungnahme zum Gewerbesteuer-Gutachten |
gestellt |
Finanzen
|
20251215 | 15.12.2025 |
Der Oberbürgermeister Stefan Hebbel wird gebeten, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der zuständigen Gremien zu setzen:
Die Verwaltung erarbeitet bis zur Einbringung des Haushaltsentwurfs eine Stellungnahme zu dem von der GRÜNEN Ratsfraktion vorgelegten Gutachten zum Gewerbesteuerhebesatz und erläutert, welche Schlussfolgerungen sie für das HSK daraus zieht.
Begründung:
Angesichts des Haushaltsdesasters muss die Stadt Leverkusen ihre Einnahmen erhöhen. Dabei gilt es, sachlich und faktenorientiert auf alle denkbaren Möglichkeiten zu schauen. Die Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatz darf kein Tabu sein, wenn sich zeigt, dass dies als HSK-Maßnahme sinnvoll wäre.
Das der Verwaltung vorliegende Expertengutachten kommt zu dem Schluss, dass sich Leverkusen mit dem niedrigen Hebesatz von 250 Punkten in eine finanzielle Falle manövriert hat. In einer Stellungnahme soll die Verwaltung darlegen, wie sie die Schlussfolgerungen des Gutachtens einschätzt, um der Politik für die Haushaltsberatungen eine Grundlage zu geben.
|
Antrag
|
Tauben in der Stadt – Tierwohl sicherstellen und Bestand regulieren |
erledigt |
Tierschutz
|
20220901 | 01.09.2022 |
Die Stadt ist verpflichtet, das Wohl der Tauben im Stadtgebiet sicherzustellen. Daher fordern die GRÜNEN, Taubentürme, Taubenschläge oder Taubenhäuser zu errichten, für eine artgerechte Fütterung zu sorgen und die Entwicklung der Gesamtpopulation sorgsam zu beobachten.
Stadttauben sind keine Wildtiere. Daher tragen die Kommunen eine Fürsorgepflicht für die Tauben. Dieser Fürsorgepflicht kommen viele Kommunen jedoch nicht nach – auch die Stadt Leverkusen nicht. Dies wollen die GRÜNEN nun ändern und fordern, Taubentürme, Taubenschläge oder Taubenhäuser zu errichten, für eine artgerechte Fütterung zu sorgen und die Entwicklung der Gesamtpopulation sorgsam zu beobachten.
|
Antrag
|
Umbenennung des Bahnhofs „Leverkusen Mitte“ in „Leverkusen Hauptbahnhof“ |
abgelehnt |
Mobilität
|
20221110 | 10.11.2022 |
Die GRÜNEN wollen den Bahnhof im Zentrum der Stadt aufwerten und setzen sich ein für die Umbenennung des Bahnhofs „Leverkusen Mitte“ in „Leverkusen Hbf“. Der Bahnhof liegt auf der zentralen Hauptverkehrsachse zwischen Köln und dem Ruhrgebiet und wird derzeit ausgebaut.
Die GRÜNEN wollen den Bahnhof im Zentrum der Stadt aufwerten und setzen sich ein für die Umbenennung des Bahnhofs „Leverkusen Mitte“ in „Leverkusen Hbf“. Der Bahnhof liegt auf der zentralen Hauptverkehrsachse zwischen Köln und dem Ruhrgebiet und wird derzeit ausgebaut. Dort halten die RE-Linien 1 und 5 (zukünftig RRX im 15 Minuten-Takt) und die S 6. Mit bis zu fünf Halten je Stunde und Richtung wird kein anderer Leverkusener Bahnhof häufiger angefahren. Unmittelbar neben dem Bahnhof befindet sich der zentrale Busbahnhof und der Haltepunkt der Fernbusse. Auf diese Bedeutung muss der Name des Bahnhofs verweisen – auch für Menschen, die Leverkusen besuchen. Die Umbenennung des Bahnhofs in Leverkusen-Manfort zeigt den Weg auf.
|
Antrag
|
Verschiebung der Kulturneuordnung |
gestellt |
Kultur
|
20230818 | 18.08.2023 |
Am Montag, 21.08.2023, soll im Rat der Stadt Leverkusen über die „Neuordnung der Kultur der Stadt Leverkusen – Reintegration der Kultur-StadtLev (KSL) in die Kernverwaltung“ entschieden werden.
Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert in einem Änderungsantrag, die Umsetzung der Neuordnung der Kultur der Stadt Leverkusen um ein Jahr zu verschieben. In dieser Zeit sollen die organisatorischen bzw. funktionalen Festlegungen überdacht und an die inhaltlichen Aufgabenstellungen angepasst werden. Deshalb fordert die Fraktion auch, dass die finanziellen Rahmenbedingungen und Auswirkungen der Reorganisation auf den städtischen Haushalt und auf alle betroffenen Bereiche berechnet und in einem Vergleich den Daten des bisherigen Eigenbetriebs gegenübergestellt werden müssen.
Roswitha Arnold, stellv. Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Betriebsausschusses Kultur, stellt fest: „Nicht nur strukturell verbleibt die Vorlage im Dunkeln. Auch die finanziellen Folgewirkungen der Reorganisation sind in keiner Weise dargelegt.“ Fraktionsvorsitzende Claudia Wiese ergänzt: „So wie dargestellt, ist die Reorganisation bis Ende dieses Jahres viel zu kurz. Eine ordnungsgemäße und von allen Akteuren akzeptable Vorgehensweise ist so unmöglich.“
|
Antrag
|
Wasseransammlungen auf der Bahnhofsbrücke beseitigen |
gestellt |
Umwelt- und Klimaschutz
|
20251124 | 24.11.2025 |
Der Oberbürgermeister Stefan Hebbel wird gebeten, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der zuständigen Gremien zu setzen:
Die Wasseransammlungen auf der Bahnhofsbrücke an den Kehren der beiden Rampen, die zum Busbahnhof Opladen führen, werden aus Sicherheitsgründen schnellstmöglich beseitigt.
Begründung:
Die Wasseransammlungen existieren schon länger, aber in Winterzeit werden sie richtig gefährlich. Bei frostigen Temperaturen bilden sich an diesen Stellen Eisflächen (siehe Fotos im PDF-Download). Es besteht eine erhöhte Rutschgefahr für Radfahrer:innen und Fußgänger:innen. Die Rampen werden zwar mit Salz bestreut, aber das reicht nicht. Die Wasserflächen müssen beseitigt werden. Womöglich sind Bohrungen in die Metallabdeckungen nötig, damit das Wasser ablaufen kann.
|
Antrag
|
Weihnachten ein Fest für alle: Organisation einer gemeinschaftlichen Weihnachtsfeier in Leverkusen |
beschlossen |
Allgemeines
|
20240415 | 15.04.2024 |
Die Verwaltung wird beauftragt, eine städtische Weihnachtsfeier für alle Leverkusenerinnen und Leverkusener zu organisieren, die Weihnachten nicht alleine feiern möchten mit dem Ziel, eine einzige gesamtstädtische Weihnachtsfeier unter Beteiligung der Wohlfahrtsverbände, Kirchen und anderer sozialen Träger anzubieten.
Weihnachten ist das Fest, an dem wir an die Geburt Christi und die Gemeinschaft zwischen den Menschen erinnern. In dieser Zeit kommen viele Familien und Menschen zusammen, um eine besinnliche und herzliche Zeit zu verbringen. Doch gilt dies nicht für alle Menschen. Viele gesellschaftliche Gruppen haben nicht das Privileg, ein unbeschwertes und sorgenfreies Fest zu feiern. Die Gründe dafür können unterschiedlich sein. Manche haben ihre Angehörigen verloren oder sind allein. Anderen fehlt es an einem Zuhause, einem Dach über dem Kopf und an den finanziellen Möglichkeiten. Leverkusen ist eine herzliche Stadt, in der wir Menschen zusammenbringen wollen. Es soll ein Fest für alle Menschen sein. Daher sind alle relevanten Akteure dieser Stadt miteinzubeziehen, die bis dato einzelne Weihnachtsfeiern für verschiedene Zielgruppen angeboten haben, um Synergien mit dem Ziel einer einzigen gesamtstädtischen Weihnachtsfeier für die vielfältige Leverkusener Gesellschaft anzubieten.
|
Anfrage
|
Weiterhin keine Verbesserung für Tauben in Leverkusen |
Stellungnahme |
Stadtentwicklung
|
20250701 | 01.07.2025 |
Im Stadtgebiet Leverkusen leben zahlreiche Stadttauben, für die die Stadt Leverkusen eine Fürsorgepflicht hat. Bei kürzlich durchgeführten Ortsbegehungen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leverkusen hat sich gezeigt, dass die bisherigen Maßnahmen der Verwaltung, die sich lediglich auf flächendeckende Fütterungsverbote und sogenannte „Taubenabwehr-Spikes“ beschränken, weder zu einer nachhaltigen noch zu einer tierschutzkonformen Kontrolle der Stadttaubenpopulation beitragen.
Die Ausbreitung von Stadttauben und die daraus resultierenden Verunreinigungen sind für viele Leverkusener Bürgerinnen und Bürger ein Ärgernis. Dabei sind Stadttauben keine Wildtiere: Wenn es gelingt, eine tierfreundliche Ernährung sicherzustellen und die Population zu kontrollieren, werden Unterernährung, Erkrankungen und eine unkontrollierte Zunahme des Bestands vermieden. Hierfür setzen sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit einer entsprechenden Anfrage an die Verwaltung ein. David Dettinger, Ratsherr und Mitglied des Ausschusses für Bürgereingaben und Umwelt, erklärt: „Vielerorts habe ich selbst beobachtet, dass Tauben hinter Spikes nisten und brüten. Gerade die Küken sind einem hohen Risiko ausgesetzt sich an den langen Metallspitzen aufzuspießen und qualvoll zu verenden.“ Fraktionsvorsitzende Claudia Wiese ergänzt: „Wir möchten, dass die Verwaltung umfassender handelt. Nicht nur im Sinne des Tierwohls, sondern auch im Interesse der Bürgerinnen und Bürger.“
Bereits im Juli 2022 hat BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einen Antrag im Rat der Stadt Leverkusen zum Thema Stadttauben gestellt. Darin war gefordert worden, die Gesamtpopulation an Stadttauben zu ermitteln, zu beobachten und ein Konzept zur Regulierung und Reduzierung zu entwickeln. Der Antrag hatte im Rat keine Mehrheit gefunden.
|
Antrag
|
Zeichen der Anteilnahme: Gebühren für Bestattungen von kleinen Kindern nicht erhöhen – Änderungsantrag zu Vorlage Nr. 2025/3532 |
Antwort ausstehend |
Stadtentwicklung
|
20251121 | 21.11.2025 |
Beschluss
Die Gebühren für die Bestattung von Kindern unter fünf Jahren werden nicht erhöht.
Bei den entsprechenden Stellen der neuen Gebührensatzung wird die bisherige Gebühr beibehalten. Dies betrifft sowohl Reihengräber als auch Wahlgräber und Aufbettungen von Kindern zu Verwandten.
Begründung
Der Schmerz, der durch den Verlust eines Kindes entsteht, ist unermesslich. Als Zeichen des Mitgefühl und der Anteilnahme für die Trauernden bitten wir darum, dass die Bestattung von kleinen Kindern von der allgemeinen Erhöhung der Gebühren ausgenommen wird.
|
Antrag
|
Zum Antrag 2024/3082 „VIP-Parkplatzplanungen Bayer04“ |
abgelehnt |
Mobilität
|
20250220 | 20.02.2025 |
Wir beantragen, den nachfolgenden Änderungsantrag zum Antrag 2024/3082 auf die Tagesordnung der entsprechenden Gremien zu setzen:
- Die Verwaltung wird beauftragt mit Bayer 04 ein Gespräch zu führen mit dem Ziel,
- die geplante Anlage von aktuell 1.730 ebenerdigen Parkplätzen aufgrund des unverhältnismäßigen Flächenverbrauchs abzulehnen und stattdessen den Bau eines Parkhauses vorzuschlagen.
- der Erwartung, dass Bayer 04 Verhandlungen mit der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL) aufnimmt, um für den Verein in der beengten Einbindung des Stadions in die Stadtstruktur Ausnahmeregelungen zu erwirken. Verwaltung und Rat werden den Verein im Rahmen ihrer Möglichkeiten hierbei unterstützen.
- die im Zuge der Parkplatzplanungen vorgesehene Vereinnahmung des vom SC Leverkusen und Schulen genutzten des städtischen Sportplatzes und seiner Infrastruktureinrichtungen durch Bayer 04 und die Umwidmung in Parkplätze abzulehnen. Die Fläche wird dauerhaft für den Schul- und Breitensport erhalten.
-
Das Thema wird auf die Tagesordnung des AK Stadtgesellschaft und Autobahn gesetzt.
Begründung:
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leverkusen stehen zum Fußballstandort Leverkusen und zum Verein Bayer 04. Bayer 04 ist ein unverzichtbarer Sympathieträger – nicht nur für die Fans, sondern für die gesamte Stadt. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leverkusen unterstützt deshalb grundsätzlich die notwenigen Infrastrukturmaßnahmen des Vereins, die sich in Folge der Baumaßnahmen an der Autobahn ergeben.
Der Flächenverbrauch für die Parkplätze und deren Erschließung bei einer Nutzung von maximal 30 Spieltagen im Jahr ist unverhältnismäßig. Die Versiegelung insbesondere durch die Erschließungsstraßen entlang der Dhünnaue ist ökologisch nicht vertretbar.
Lizenzregelungen die Bayer04 geltend macht, sind ihrem Charakter nach Vereinsregelungen, die keinerlei rechtliche Bindungen auslösen. Eine Anpassung der Lizenzbedingungen an die besondere Situation des Autobahnausbaus und die Lage des Stadions im Stadtgebiet muss angestrebt werden.
Der vom SC Leverkusen und den umliegenden Schulen genutzte städtische Sportplatz und seine Infrastruktur ist für den Breitensport unverzichtbar. 500 Kinder aus zahlreichen Nationen haben hier an 365 Tagen ihre wohnortnahe sportliche Heimat. Selbst wenn sich der SC nach Abschluss der Baumaßnahmen entscheiden würde, am Ausweichstandort dauerhaft zu bleiben, ist die Aufgabe der Anlage sportpolitisch, sozialpolitisch und schulpolitisch nicht zu verantworten.