Für mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung

Für mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung

Leverkusen, 2.4.2026 – Bildung darf nicht vom Wohnort oder Geldbeutel abhängen: Mit diesem Grundsatz fordert die Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine kommunale Gesamtstrategie für mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung. Die Stadt Leverkusen soll dazu die Empfehlungen der Enquete-Kommission „Chancengleichheit in der Bildung“ des Landes Nordrhein-Westfalen aufgreifen und gemeinsam mit Schulen, Kitas, sozialen und kulturellen Einrichtungen konkrete Schritte auf den Weg bringen.

Den Auftakt des Prozesses soll eine kommunale Bildungskonferenz bilden, die das Bildungsbüro der Stadt organisiert. Hier sollen Akteur:innen aus Bildung, Kultur, Jugendhilfe und Stadtgesellschaft zusammenkommen, um gemeinsam Wege zu mehr Chancengerechtigkeit zu erarbeiten. Die Ergebnisse sollen anschließend in eine kommunale Gesamtstrategie für Bildung einfließen.

„Bildungserfolg hängt stark vom Lebensumfeld ab – vom Quartier, von der Infrastruktur und von den Angeboten, die eine Stadt schafft“, erklärt Claudia Schulte, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion. „Darum müssen wir Bildung ganzheitlich denken: von der Kita bis zur Erwachsenenbildung, in Familiengrundschulzentren und durch Schulsozialarbeit.“

Leverkusen soll prüfen, wo die Stadt bereits auf dem richtigen Weg ist und wo Handlungsbedarf besteht – etwa bei der besseren Vernetzung von Schulen, Jugendhilfe und Quartiersarbeit. Auch Fördermöglichkeiten des Landes, kommunaler Stiftungen und Unternehmen sollen dabei genutzt werden.

Claudia Schulte betont: „Die Enquete-Kommission führte im Titel das Wort „Chancengleichheit“. Eigentlich sollte man besser von „Chancengerechtigkeit“ sprechen. Denn von wirklich gleichen Chancen kann leider keine Rede sein, solange es strukturelle Benachteiligung aufgrund von Herkunft oder sozialem Status gibt. Das Ziel muss sein: weniger Ungleichheiten.“

„Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft unserer Stadt“, unterstreicht Fraktionsvorsitzende Claudia Wiese. „Sie stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt, machen Leverkusen attraktiver für Familien und Unternehmen und sichern langfristig die demokratische Basis unseres Gemeinwesens.“

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