GRÜNE Leverkusen starten stadtweite Kampagne zu Hitze- und Klimaschutz
Aus den Kategorien Umwelt- und Klimaschutz, Stadtentwicklung, Partei, Presseerklärung
vom 3. August 2026
Ab dem 4. August machen 22 Ganzsäulen im gesamten Stadtgebiet auf die Folgen zunehmender Hitze und auf konkrete Handlungsmöglichkeiten in Leverkusen aufmerksam.
Leverkusen, 3. August 2026. Ab Dienstag, dem 4. August, starten BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leverkusen eine zehntägige Plakatkampagne zu den Folgen der Klimakrise und zu den Möglichkeiten des kommunalen Hitzeschutzes. An insgesamt 22 Ganzsäulen im gesamten Stadtgebiet wird bis einschließlich 13. August auf die zunehmende Hitzebelastung aufmerksam gemacht.
Die Kampagne findet bewusst außerhalb eines Wahlkampfs statt und enthält keinen Wahlaufruf. Ziel ist es, die Klimakrise im Alltag sichtbar zu machen und zugleich zu zeigen, dass Städte der zunehmenden Hitze nicht schutzlos ausgeliefert sind.
„Die extremen Temperaturen in diesem Sommer sind kein Ausrutscher. Die Klimakrise zeigt sich längst unmittelbar vor unserer Haustür: durch aufgeheizte Straßen und Plätze, belastete Menschen, geschädigte Bäume und eine Infrastruktur, die immer häufiger an ihre Grenzen kommt“, erklärt Markus Holzapfel, Sprecher der GRÜNEN Leverkusen. „Auch wenn die Temperaturen zwischendurch wieder angenehmer sind, ist das Problem nicht verschwunden. Gerade dann ist der richtige Zeitpunkt, darüber zu sprechen, wie wir Leverkusen besser auf kommende Hitzeperioden vorbereiten.“
Im Mittelpunkt der Kampagne stehen kommunale Maßnahmen, mit denen sich die Hitzebelastung spürbar verringern lässt: mehr Bäume und Grünflächen, zusätzliche Verschattung, begrünte Dächer und Fassaden sowie die Entsiegelung unnötig asphaltierter Flächen. Entsiegelte Böden heizen sich weniger stark auf, nehmen Regenwasser auf und entlasten die Stadt zugleich bei Starkregen.
Jule Länder, Sprecherin der GRÜNEN Leverkusen, betont: „Wir sind der Hitze nicht schutzlos ausgeliefert. Stadtplanung kann einen spürbaren Unterschied machen. Mehr Grün, mehr Schatten und weniger versiegelte Flächen sorgen dafür, dass sich unsere Stadt weniger stark aufheizt und auch an heißen Tagen erträglicher bleibt. Hitzeschutz ist dabei immer auch Gesundheitsschutz – besonders für ältere, pflegebedürftige und gesundheitlich vorbelastete Menschen.“
Flankiert wird die Plakataktion durch eine kleine Social-Media-Kampagne und einen neuen Informationsflyer. Auf einer Karte haben die GRÜNEN darin zehn kühle Orte in Leverkusen markiert – darunter schattige Grünflächen, Orte am Wasser und den Japanischen Garten. Auf der Rückseite des Flyers werden konkrete Vorschläge erläutert, mit denen Leverkusen klimagerechter und widerstandsfähiger werden soll. Dazu gehören mehr Stadtgrün, weniger Versiegelung, ein besserer Schutz von Stadtbäumen und die konsequente Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen.
Die Flyer wurden erstmals am vergangenen Samstag, dem 1. August, beim GRÜNEN Informationsangebot „AnsprechBar“ in Opladen verteilt. Auch bei LEVspielt³ werden sie kostenlos ausliegen und können dort mitgenommen werden. „Uns war wichtig, nicht nur vor den Folgen der Klimakrise zu warnen, sondern zugleich zu zeigen, was wir hier vor Ort konkret tun können“, so Länder. „Die Karte bietet einen unmittelbaren Nutzen für heiße Tage. Gleichzeitig zeigt der Flyer, wie aus einzelnen kühlen Orten langfristig eine insgesamt kühlere und lebenswertere Stadt werden kann.“
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