Olympische und Paralympische Spiele Rhein-Ruhr: Chance für Leverkusen – nur nachhaltig, transparent und kommunal verankert

Olympische und Paralympische Spiele Rhein-Ruhr: Chance für Leverkusen – nur nachhaltig, transparent und kommunal verankert

Die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Olympischen und Paralympischen Spiele ab dem Jahr 2036 kann aus Sicht von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leverkusen eine große Chance für Nordrhein-Westfalen und die Stadt Leverkusen bedeuten. Der Kreisverband und die Ratsfraktion betonen jedoch, dass eine Unterstützung dieses Vorhabens an klare Voraussetzungen geknüpft ist: Nachhaltigkeit, Transparenz und eine starke Beteiligung der Kommunen müssen im Mittelpunkt stehen.

Leverkusen, 19.01.2026 „Olympische und Paralympische Spiele dürfen nicht als kurzfristiges Prestigeprojekt verstanden werden. Richtig umgesetzt, können sie weit über ein großartiges Sporterlebnis hinausgehen. Sie bieten die Möglichkeit, gezielt in eine nachhaltige Infrastruktur zu investieren, bestehende Sportstätten sinnvoll weiterzuentwickeln und langfristige städtebauliche Nachnutzungskonzepte zu realisieren, von denen die Menschen vor Ort dauerhaft profitieren,“ so Jule Länder, Sprecherin des Kreisverbandes.

Besonders wichtig ist aus Sicht der Leverkusener GRÜNEN, dass die Paralympischen Spiele von Beginn an gleichberechtigt mitgedacht werden. „Die Spiele können wichtige Impulse für eine inklusivere Gesellschaft setzen – etwa durch barrierefreie Mobilität, öffentliche Räume und Sportangebote, die auch nach dem Ende der Spiele Bestand haben. Auch ein enger Austausch mit lokalen Akteuren wie dem Bundesstützpunkt für Para-Leichtathletik und Sitzvolleyball in Leverkusen ist daher unerlässlich“, ergänzt Markus Holzapfel, Sprecher des Kreisverbandes.

„Eine Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele in der Rhein-Ruhr-Region kann nur dann erfolgreich und gesellschaftlich akzeptiert sein, wenn sie transparent geplant wird, Kosten realistisch eingeschätzt werden und die Kommunen sowie die Bürger*innen frühzeitig und umfassend beteiligt sind“, erklärt Claudia Wiese, Stadtratsfraktionsvorsitzende der Leverkusener GRÜNEN.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leverkusen werden den weiteren Bewerbungsprozess konstruktiv, aber kritisch begleiten und sich dafür einsetzen, dass ökologische, soziale und finanzielle Verantwortung die Leitlinien dieses Großprojekts bilden.

Anlässlich der Bewerbung lädt der der Kreisverband seine Mitglieder und alle Leverkusener Bürger*innen am 9. Januar um 18 Uhr zu einem offenen Dialog mit anschließender Mitgliederversammlung in seiner Geschäftsstelle in der Mülheimer Straße 7a, 51375 Leverkusen ein.

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