05.10.2026
Am 15. Oktober wird weltweit der Sternenkinder gedacht – Kindern, die während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurze Zeit danach verstorben sind. Die grüne Ratsfraktion nimmt den Gedenktag zum Anlass, an die betroffenen Familien zu erinnern und zugleich die weitere Umsetzung des geplanten Erinnerungsortes für Sternenkinder in Leverkusen in den Blick zu nehmen.
Rupy David, Landtagskandidatin und sozialpolitische Sprecherin der grünen Ratsfraktion, erklärt: „Der Verlust eines Kindes hinterlässt eine tiefe Lücke. Gleichzeitig erleben viele Eltern, dass ihre Trauer im Alltag kaum sichtbar ist. Der Tag der Sternenkinder gibt dieser Trauer Raum. Uns war deshalb wichtig, dass es auch in Leverkusen einen würdevollen Ort gibt, an dem Familien erinnern, trauern und ihrem Kind nahe sein können.“
Auf Initiative der grünen Ratsfraktion hat der Rat der Stadt Leverkusen am 23. Februar 2026 einstimmig beschlossen, im Park am Klinikum einen eigenen Erinnerungsort für Sternenkinder zu schaffen. Die Verwaltung wurde dabei beauftragt, gemeinsam mit dem Klinikum ein Konzept zu entwickeln und unter anderem betroffene Eltern, Hebammen, Beratungsstellen sowie weitere relevante Akteur*innen einzubeziehen.
Die ersten Schritte sind inzwischen erfolgt: Das Klinikum hat auf seinem Gelände eine mögliche Fläche für den Erinnerungsort identifiziert. Ende Mai kamen auf Einladung von Stadt und Klinikum betroffene Eltern, Hebammen, Ärztinnen und Ärzte sowie Vertreter*innen aus der Politik zu einem gemeinsamen Workshop zusammen. Dabei sollten die Bedarfe und Anforderungen an einen solchen Ort sowie mögliche Formen der Umsetzung beraten werden.
Claudia Wiese, Fraktionsvorsitzende der grünen Ratsfraktion, ergänzt: „Mit dem einstimmigen Ratsbeschluss und dem gemeinsamen Workshop sind wichtige Schritte gegangen worden. Jetzt wollen wir, dass der Prozess weitergeführt wird und aus den gemeinsam entwickelten Anforderungen ein konkreter Erinnerungsort entsteht. Gerade weil Betroffene frühzeitig einbezogen wurden, sollte dieser Austausch auch bei der weiteren Ausgestaltung eine zentrale Rolle spielen.“
Bereits heute begleitet das Klinikum Leverkusen Familien nach einer Fehl- oder Totgeburt und bietet unter anderem zweimal jährlich eine gemeinsame Beisetzung für Sternenkinder auf dem Friedhof Reuschenberg an. Der neue Erinnerungsort soll diese bestehenden Angebote ergänzen und einen dauerhaft zugänglichen Ort des Gedenkens schaffen.
Für die grüne Ratsfraktion ist der Tag der Sternenkinder deshalb nicht nur ein Tag des Erinnerns, sondern auch ein Auftrag, die begonnenen Schritte konsequent weiterzugehen: Sternenkinder und ihre Familien sollen auch in Leverkusen einen sichtbaren und würdevollen Platz haben.
Sternenkinder – ein Gedenktag für Leverkusen
Am 15. Oktober denkt die ganze Welt an Sternenkinder. Das sind Kinder, die in der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach starben. Die grüne Ratsfraktion nutzt diesen Tag. Sie denkt an die betroffenen Familien. Sie will auch einen Erinnerungsort für Sternenkinder in Leverkusen bauen.
Rupy David ist in der grünen Ratsfraktion. Sie sagt: „Ein Kind zu verlieren tut sehr weh. Aber viele Eltern können ihre Trauer nicht zeigen. Der Tag der Sternenkinder gibt ihnen Raum. Deshalb wollen wir einen würdevollen Ort in Leverkusen. Dort können Familien trauern und ihrem Kind nah sein."
Der Rat der Stadt Leverkusen beschloss am 23. Februar 2026 einstimmig: Im Park am Klinikum soll es einen Erinnerungsort geben. Die Stadt und das Klinikum sollen ein Plan machen. Sie sollen betroffene Eltern, Hebammen (Fachleute für Geburt) und andere Fachleute fragen.
Es gibt bereits erste Fortschritte: Das Klinikum fand einen Platz für den Erinnerungsort. Im Mai trafen sich betroffene Eltern, Hebammen, Ärzte und Politiker. Sie sprachen über die Anforderungen und Ideen für diesen Ort.
Claudia Wiese ist Vorsitzende der grünen Ratsfraktion. Sie sagt: „Wir haben wichtige Schritte gemacht. Jetzt wollen wir weitermachen. Der Austausch mit betroffenen Eltern bleibt wichtig."
Das Klinikum Leverkusen begleitet Familien nach einer Fehlgeburt oder Totgeburt. Zweimal im Jahr gibt es eine gemeinsame Beisetzung (Bestattung) für Sternenkinder. Der neue Erinnerungsort ergänzt diese Angebote.
Für die grüne Ratsfraktion ist der Tag wichtig: Sternenkinder und ihre Familien sollen einen sichtbaren und würdevollen Platz in Leverkusen haben.