Die Vollsperrung der Straße Dhünnberg, ursprünglich bis Ende Januar 2026 geplant, wird erneut verlängert. Die Technischen Betriebe Leverkusen (TBL) begründen dies mit Verzögerungen aufgrund der winterlichen Witterungsverhältnisse. Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Leverkusener Stadtrat zeigt sich angesichts dieser Nachricht irritiert und fordert den Oberbürgermeister auf, die TBL zu einer zügigen Umsetzung der Bauarbeiten anzuhalten.
Seit dem 10. November 2025 ist die Straße Dhünnberg für den Verkehr gesperrt. Die nun angekündigte Verlängerung der Bauzeit um mehrere Monate wirft aus Sicht der GRÜNEN Fragen nach der Planungssicherheit und Effizienz der Maßnahme auf. „Ein nicht außergewöhnlich harter Winter in Leverkusen rechtfertigt keine Verdopplung der Bauzeit“, erklärt Christoph Kühl, mobilitätspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion. „Die Begründung der TBL ist nicht nachvollziehbar. Vielmehr drängt sich der Verdacht auf, dass hier Planungsfehler oder Ausführungsmängel vorliegen, die nun auf dem Rücken der Bürgerinnen und Bürger ausgetragen werden.“
Besonders kritisch bewerten die Grünen das von der TBL als „gelungen“ bezeichnete Umleitungskonzept. Für Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV bedeutet die Verlängerung weiterhin erhebliche Umwege und zusätzliche Belastungen. „Eine Baumaßnahme dieser Größenordnung darf sich nicht über ein halbes Jahr hinziehen“, so Fraktionsvorsitzende Claudia Wiese. „Die Stadt muss sicherstellen, dass die TBL ihre Arbeiten priorisiert und die Beeinträchtigungen für Anwohnerinnen, Pendler und den ÖPNV auf ein Minimum reduziert.“
Die GRÜNEN fordern den Oberbürgermeister auf, die TBL auf eine beschleunigte Fertigstellung der Arbeiten deutlich früher als bis zum avisierten Termin, dem 31. Mai 2026, zu drängen. Zudem müsse geprüft werden, ob die Verzögerungen auf strukturelle Defizite in der Bauplanung oder -ausführung zurückzuführen sind.
Straße Dhünnberg bleibt länger gesperrt
Die Straße Dhünnberg ist seit November 2025 gesperrt. Die Arbeiten dauern jetzt noch länger. Ursprünglich sollten sie Ende Januar 2026 fertig sein. Die Technischen Betriebe Leverkusen sagen: Das Wetter hat uns verzögert.
Die GRÜNEN im Stadtrat sind nicht zufrieden. Sie finden: Ein normaler Winter rechtfertigt das nicht. Sie denken: Es gibt vielleicht Planungsfehler. Die Bürger leiden darunter.
Besonders kritisch sehen die GRÜNEN die Umleitungen (=alternative Strecken). Wer Bus und Bahn nutzt, muss lange Umwege fahren. Das ist anstrengend für Anwohner und Pendler (=Menschen, die zur Arbeit fahren).
Die GRÜNEN fordern: Der Oberbürgermeister muss handeln. Die Bauarbeiten sollen schneller fertig werden. Statt Mai 2026 sollte es früher sein. Man muss auch prüfen: Liegt es an schlechter Planung oder schlechter Ausführung?