BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN will Leverkusen familienfreundlicher machen. In einem Ratsantrag fordert die Fraktion: Die Stadt soll sich beim Landesverband der Hebammen NRW als „Stillfreundliche Kommune“ zertifizieren lassen.
„Eltern sind oft mit ihren Babys unterwegs – beim Arzt, im Rathaus oder beim Einkaufen – und finden selten ruhige, geschützte Orte zum Stillen oder Füttern“, erklärt Rupy David, sozialpolitische Sprecherin der GRÜNEN. „Mit der Auszeichnung als stillfreundliche Kommune könnte Leverkusen ein deutliches Signal senden: Wir heißen Eltern und Kinder willkommen.“
Die Anforderungen der Zertifizierung sind laut Landesverband niedrigschwellig, praktisch umsetzbar und kostengünstig. Mindestens ein zentrales öffentliches Gebäude mit Publikumsverkehr soll über einen Raum verfügen, der ruhig, sauber, barrierefrei zugänglich und mit bequemer Sitzgelegenheit sowie Toilettenzugang ausgestattet ist. Auch Cafés und Geschäfte, die ohne Verzehrpflicht das Stillen und Füttern erlauben, können einbezogen werden.
„Stillfreundliche Räume sind ein sichtbarer Ausdruck von Wertschätzung gegenüber jungen Familien“, betont Fraktionsvorsitzende Claudia Wiese. „Sie stärken das Image unserer Stadt als moderne, lebenswerte und gesundheitsbewusste Kommune.“
Zum Hintergrund: Stillen gilt als wichtiger Beitrag zur Gesundheitsprävention für Mutter und Kind. Die Bundesregierung hat 2017 die „Nationale Strategie zur Stillförderung“ beschlossen, die ausdrücklich auch Kommunen in die Verantwortung nimmt. Aber auch Kinder, die mit der Flasche gefüttert werden, brauchen ruhige und sichere Räume, um ihre Nahrung zu bekommen.
Die GRÜNEN sind überzeugt: Mit nur geringem finanziellen Aufwand kann Leverkusen durch die Teilnahme an der Initiative des Hebammenverbandes NRW einen wichtigen Schritt in Richtung Familienfreundlichkeit gehen – und gleichzeitig die Attraktivität der Innenstadt erhöhen.
Leverkusen soll kinderfreundlicher werden
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN möchte Leverkusen familienfreundlicher machen. Sie fordern: Die Stadt soll sich zertifizieren (= amtlich bestätigen) lassen. Die Bestätigung heißt „Stillfreundliche Kommune".
Rupy David erklärt: „Eltern sind oft mit Babys unterwegs. Sie gehen zum Arzt, zum Rathaus oder einkaufen. Sie finden aber selten ruhige Orte zum Stillen oder Füttern."
Mit dieser Auszeichnung sendet Leverkusen ein wichtiges Signal. Die Stadt zeigt: Wir mögen Eltern und Kinder.
Das sind die Anforderungen
Die Anforderungen sind einfach und nicht teuer.
- Mindestens ein öffentliches Gebäude muss einen besonderen Raum haben.
- Der Raum muss ruhig und sauber sein.
- Es gibt bequeme Sitze und eine Toilette.
- Menschen im Rollstuhl können den Raum erreichen.
Auch Cafés und Geschäfte können mitmachen. Sie erlauben Stillen und Füttern ohne Einkauf.
Warum ist das wichtig?
Fraktionsvorsitzende Claudia Wiese sagt: „Stillfreundliche Räume zeigen Wertschätzung für Familien. Sie machen unsere Stadt attraktiver und moderner."
Stillen ist wichtig für die Gesundheit von Mutter und Kind. Aber auch Babys mit der Flasche brauchen ruhige und sichere Orte.
Mit wenig Geld kann Leverkusen familienfreundlicher werden. Das macht die Stadt auch attraktiver.