Ältere Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen sollen besser vor den gesundheitlichen Gefahren durch Hitze geschützt werden. Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stadtrat fordert in einem Antrag ein kommunales Sofortprogramm „Klimaresiliente Pflege“ mit gezieltem Einsatz von Klimaanlagen.
Die Sommer im Rheinland werden immer heißer, die Zahl der Tage über 30 Grad steigt kontinuierlich an. Besonders in älteren Pflegegebäuden in Leverkusen staut sich die Hitze oft tagelang. Für ältere und pflegebedürftige Menschen ist das eine extreme gesundheitliche Belastung, die im schlimmsten Fall lebensgefährlich werden kann.
„Hitzeschutz in Pflegeheimen ist keine Frage von Komfort, sondern von elementarem Gesundheitsschutz und Fürsorge für die schwächsten Glieder unserer Gesellschaft“, erklärt Dr. Stefan Pausch, der umweltpolitische Sprecher der grünen Ratsfraktion.
Der Antrag der Grünen sieht vor, dass die Stadtverwaltung bis Ende des Jahres ein Konzept für eine „Klimaresiliente Pflege“ erarbeitet. Zunächst sollen Gemeinschaftsräume und medizinische Bereiche, später auch die Bewohnerzimmer, gekühlt werden können.
„Wir dürfen nicht darauf warten, dass die nächste extreme Hitzewelle zu vermeidbaren Notfällen in den Einrichtungen führt. Die Stadt Leverkusen muss jetzt gemeinsam mit den Trägern aktiv werden. Neben dem Schutz der Seniorinnen und Senioren würde das Programm auch eine spürbare Entlastung für die Pflegekräfte bedeuten, die unter den extremen Raumtemperaturen im Sommer arbeiten müssen“, ergänzt Fraktionsvorsitzende Claudia Wiese.
Um den zusätzlichen Energiebedarf ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll zu decken, fordern die Grünen eine verpflichtende Kombination mit Solarenergie. Dr. Stefan Pausch betont: „Klimaanlagen laufen genau dann unter Volllast, wenn die Sonne am intensivsten scheint. Es ist daher nur logisch, den benötigten Strom direkt über Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Heime zu erzeugen. Das schützt das Klima und hält die Betriebskosten für die Einrichtungen niedrig.”
Zudem soll die Verwaltung prüfen, welche Fördermittel von Bund und Land NRW für die Klimaanpassung abgerufen werden können, um das Programm möglich schnell auf den Weg zu bringen.
Hitze-Schutz in Pflegeheimen
Alte Menschen in Pflegeheimen brauchen besseren Schutz vor Hitze. Die GRÜNEN im Stadtrat fordern ein neues Programm. Dieses Programm soll Klimaanlagen ( = Geräte, die Räume kühlen) in den Heimen installieren.
Die Sommer im Rheinland werden immer heißer. Es gibt mehr und mehr Tage mit über 30 Grad. In älteren Pflege-Gebäuden in Leverkusen staut sich die Hitze lange. Das ist gefährlich für alte und kranke Menschen. Extreme Hitze kann sogar lebensgefährlich sein.
Dr. Stefan Pausch ist der Umwelt-Sprecher der GRÜNEN. Er sagt: "Hitzeschutz ist kein Luxus. Hitzeschutz ist ein wichtiger Schutz für die Gesundheit."
Die GRÜNEN möchten, dass die Stadt bis Ende des Jahres einen Plan macht. Dieser Plan heißt „Klimaresiliente Pflege". Zuerst sollen die Gemeinschaftsräume und Arzt-Zimmer gekühlt werden. Später auch die Zimmer der Bewohner.
Claudia Wiese ist die Vorsitzende der GRÜNEN im Stadtrat. Sie sagt: "Wir dürfen nicht warten. Die Stadt muss jetzt handeln. Klimaanlagen helfen auch den Pflegekräften. Sie arbeiten bei großer Hitze."
Die GRÜNEN fordern auch Solaranlagen ( = Geräte, die Strom aus Sonne machen). So wird die Energie ökologisch erzeugt. Dr. Pausch sagt: "Klimaanlagen brauchen viel Strom, wenn die Sonne stark scheint. Dann können Solaranlagen auf den Dächern den Strom liefern."
Die Stadt soll auch prüfen: Welche Hilfsgelder gibt es vom Bund und vom Land? So kann das Programm schnell starten.