Der Oberbürgermeister Stefan Hebbel wird gebeten, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der zuständigen Gremien zu setzen:
Beschluss
- Die Verwaltung setzt sich bei der Autobahn GmbH des Bundes dafür ein, dass die bestehenden Rad- und Fußwegeverbindungen im Bereich des Ausbaus der A1, A3 und des Autobahnkreuzes Leverkusen während der gesamten Bauzeit möglichst aufrechterhalten werden.
- Soweit Sperrungen oder Einschränkungen unvermeidbar sind, sollen möglichst rechtzeitig sichere, direkte und barrierefreie Ersatzverbindungen für den Fuß- und Radverkehr eingerichtet werden. Wichtige Alltagsverbindungen zwischen den Stadtteilen sowie die Erreichbarkeit von Schulen, Arbeitsstätten, Sport- und Freizeiteinrichtungen sollen gewährleistet bleiben.
- Die Verwaltung berichtet den zuständigen politischen Gremien regelmäßig über den Stand der Abstimmungen mit der Autobahn GmbH sowie über geplante Sperrungen, Umleitungen und Ersatzmaßnahmen für den Rad- und Fußverkehr.
Begründung
Der Ausbau der A1, der A3 und des Autobahnkreuzes Leverkusen werden die Stadt über viele Jahre begleiten und erhebliche Auswirkungen auf die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger haben. Gerade der Fuß- und Radverkehr ist auf durchgängige, sichere und direkte Wegeverbindungen angewiesen.
Aus den veröffentlichten Ausschreibungsunterlagen der Autobahn GmbH geht hervor, dass im Zuge der Baumaßnahmen bestehende Rad- und Fußwege verändert und neue Verbindungen geschaffen werden sollen. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig darauf hinzuwirken, dass bestehende Verbindungen möglichst erhalten bleiben und dort, wo dies nicht möglich ist, gleichwertige Ersatzlösungen geschaffen werden.
Die Stadt Leverkusen sollte die Interessen ihrer Bürgerinnen und Bürger gegenüber der Autobahn GmbH frühzeitig und konsequent vertreten und sich dafür einsetzen, dass die Mobilität des Fuß- und Radverkehrs während der gesamten Bauzeit bestmöglich gewährleistet wird.
Quelle:
Ralf Krieger: „Was in der Ausschreibung zur Autobahn steht“, Kölner Stadt-Anzeiger (Ausgabe Leverkusen), 26. Juni 2026.
Antrag zur Autobahn A1, A3 und Autobahnkreuz Leverkusen
Beschluss
Der Oberbürgermeister Stefan Hebbel soll diesen Antrag vorstellen. Die Verwaltung soll sich einsetzen. Sie spricht mit der Autobahn GmbH ( = ein Unternehmen für Autobahnen). Die Rad- und Fußwege sollen während der Bauarbeiten offenbleiben. Das ist wichtig für Menschen, die mit dem Fahrrad oder zu Fuß gehen.
Wenn Wege gesperrt werden müssen, soll es schnell neue Wege geben. Diese Wege müssen sicher und gerade sein. Menschen im Rollstuhl sollen auch gehen können ( = barrierearm). Die Wege zu Schulen, zur Arbeit und zu Sport sollen immer erreichbar bleiben.
Die Verwaltung berichtet regelmäßig. Sie sagt, welche Wege gesperrt werden. Sie sagt, welche neuen Wege es gibt.
Begründung
Der Ausbau dauert viele Jahre. Das ändert, wie Menschen sich in der Stadt bewegen. Besonders Fußgänger und Fahrradfahrer brauchen gute Wege.
Die Autobahn GmbH plant: Einige alte Wege werden geändert. Neue Wege werden gebaut. Die Stadt muss früh sagen, was sie will. Alte Wege sollen bleiben. Wenn das nicht geht, sollen neue Wege genauso gut sein wie die alten.
Die Stadt Leverkusen muss früh handeln. Sie muss die Menschen schützen. Alle Menschen sollen während der Bauzeit gut zu Fuß und mit dem Fahrrad gehen können.