Leverkusen, 12. Januar 2026 – Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzt sich mit einem Ratsantrag dafür ein, in Leverkusen einen würdevollen Erinnerungsort für Sternenkinder zu schaffen – also für Kinder, die vor, während oder kurz nach der Geburt verstorben sind.
Die Verwaltung soll dafür ein geeignetes Grundstück ausweisen, etwa eine Wiese oder ein kleines Waldstück, möglichst in naturnaher, ruhiger Lage mit guter Erreichbarkeit. In einem nächsten Schritt soll die Verwaltung gemeinsam mit Eltern, Hebammen, Beratungsstellen sowie kirchlichen und weltanschaulich neutralen Trägern ein Konzept für die Ausgestaltung des Ortes entwickeln.
„Sternenkinder sind Teil der Familie und des Lebens, auch wenn sie nur kurz oder gar nicht sichtbar gelebt haben. Der Verlust eines Kindes vor, während oder kurz nach der Geburt stellt für betroffene Familien eine tiefgreifende seelische Belastung dar“, sagt Rupy David, sozialpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion. „Ein Erinnerungsort kann Eltern und Angehörigen helfen, ihren Schmerz zu teilen, Trost zu finden und sich gegenseitig zu stärken.“
Claudia Wiese, Fraktionsvorsitzende der Grünen, betont: „Wir möchten einen Ort schaffen, der – unabhängig von Konfession oder Weltanschauung – Raum für Trauer, Würde und Erinnerung bietet. Auch Sternenkinder brauchen einen Platz in unserem gesellschaftlichen Bewusstsein und in unserer Trauerkultur.“
Erinnerungsort für Sternenkinder in Leverkusen
Leverkusen, 12. Januar 2026 – Die GRÜNEN möchten einen besonderen Ort schaffen. Dieser Ort ist für Sternenkinder (Kinder, die vor oder kurz nach der Geburt starben).
Die Stadt soll ein passendes Grundstück (Land) suchen. Das kann eine Wiese oder ein kleines Waldstück sein. Der Ort soll ruhig und naturnah liegen. Man soll ihn leicht erreichen können.
Dann arbeitet die Stadt mit Eltern zusammen. Auch Hebammen (Geburtshelferinnen), Beratungsstellen und Kirchen helfen mit. Zusammen planen sie, wie der Ort aussehen soll.
Rupy David spricht für die GRÜNEN: „Sternenkinder gehören zur Familie. Der Verlust eines Kindes tut der Familie sehr weh. Ein Erinnerungsort hilft den Eltern. Sie können dort trauern und sich gegenseitig helfen."
Claudia Wiese ist die Vorsitzende der GRÜNEN Fraktion. Sie sagt: „Wir wollen einen Ort für alle Menschen machen. Egal welche Religion oder Überzeugung sie haben. Der Ort ist für Trauer und Erinnerung. Auch Sternenkinder brauchen einen Platz in unserer Gesellschaft."