Der Haupt- und Personalausschuss hat sich in seiner Sitzung am 28. September mit dem Stand der Digitalisierung bei der Stadtverwaltung befasst. Eine regelmäßige politische Befassung mit dem Digitalisierungsstand hatte die grüne Ratsfraktion angeregt. Der Sachstand der städtischen Digitalisierungsprojekte stand entsprechend auf der Tagesordnung des Ausschusses.
„Digitalisierung darf nicht nur ein Thema für Berichte und einzelne Projekte sein. Entscheidend ist, was am Ende bei den Menschen ankommt. Der regelmäßige Blick auf den Digitalisierungsstand ist deshalb wichtig: Er macht Fortschritte sichtbar, zeigt aber auch, wo mehr Tempo notwendig ist“, erklärt Christoph Kühl, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der grünen Ratsfraktion.
Besonderes Augenmerk legt die grüne Ratsfraktion auf die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG). Der aktuelle Sachstand weist 44 umgesetzte OZG-Leistungen aus. Die Stadt stellt den Fortschritt inzwischen auch öffentlich online dar. Die grüne Ratsfraktion begrüßt ausdrücklich, dass damit transparent und nachvollziehbar wird, welche Verwaltungsleistungen bereits digital verfügbar sind und wie die weitere Umsetzung vorangeht.
Aus Sicht der grünen Ratsfraktion muss der nächste Schritt nun sein, das Angebot konsequent auszubauen. Dabei sollte nicht allein die Zahl der digitalen Leistungen zählen. Entscheidend ist, dass häufig benötigte Verwaltungsleistungen einfach zu finden, unkompliziert zu nutzen und möglichst vollständig digital abzuwickeln sind.
„Unsere Erwartung ist klar: Digitalisierung muss den Behördengang einfacher machen – und ihn im besten Fall ganz überflüssig machen. Wichtig sind durchgängige digitale Verfahren, die verständlich, verlässlich und unkompliziert funktionieren. Wir wollen weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und digitale Angebote, die für Bürger*innen wirklich einen Mehrwert bringen“, erklärt Rupy David, Landtagskandidatin und sozialpolitische Sprecherin der grünen Ratsfraktion.
Gerade angesichts knapper personeller und finanzieller Ressourcen sieht die grüne Ratsfraktion in konsequent digitalisierten Abläufen eine wichtige Chance. Gute digitale Verfahren können den Service für Bürger*innen verbessern und gleichzeitig Beschäftigte von unnötigen Arbeitsschritten entlasten.
Für die grüne Ratsfraktion ist deshalb klar: Transparenz über den Digitalisierungsstand ist ein wichtiger Schritt. Entscheidend ist jetzt, aus sichtbaren Fortschritten spürbare Verbesserungen im Alltag zu machen.
Die Stadt macht ihre Dienste digital
Der Haupt- und Personalausschuss traf sich am 28. September. Das Thema: Digitalisierung (Umwandlung zu digital) in der Stadt. Die grüne Ratsfraktion wünschte sich regelmäßige Besprechungen dazu.
Christoph Kühl erklärt: "Digitalisierung ist wichtig für die Menschen. Wir müssen regelmäßig schauen: Wie geht es voran? Was funktioniert schon gut?"
44 Dienste sind schon digital
Die grüne Ratsfraktion möchte, dass mehr Dienste online gehen. Das Onlinezugangsgesetz (OZG) (ein Gesetz für digitale Dienste) hat ein Ziel: 44 Dienste funktionieren schon digital.
Die Stadt zeigt öffentlich: Welche Dienste gibt es schon online? Die grüne Ratsfraktion freut sich über diese Offenheit.
Digitale Dienste sollen einfach sein
Die grüne Ratsfraktion sagt: Es geht nicht nur um Zahlen. Wichtig ist: Die Dienste müssen einfach zu finden sein. Man muss sie leicht nutzen können. Alles sollte digital gehen.
Rupy David erklärt: "Digitalisierung macht Ämtergänge überflüssig. Verfahren sollen verständlich und unkompliziert sein. Weniger Bürokratie (Verwaltungsaufwand), schnellere Prozesse – das ist unser Ziel."
Digitalisierung hilft allen
Die Stadt hat wenig Geld und wenig Personal. Digitale Prozesse helfen: Der Service für Bürger wird besser. Mitarbeiter haben weniger Arbeit.
Fazit: Transparenz ist gut. Jetzt müssen die Fortschritte im Alltag spürbar werden.